Stiftung der Rosenkranzbruderschaft zu Homberg durch den Priester Heinrich Schlutz
Vollständigen Titel anzeigen
Urk. 18, 551
Urk. 18, Urk. A II Kl. Cappel 1495 Apr. 25
Urk. 18 Kloster Spieskappel - [ehemals: A II]
Kloster Spieskappel - [ehemals: A II] >> 1490-1499
1495 April 25
Ausf. Perg., Text im unteren Teil stark verblaßt und nur noch in Ansätzen lesbar. Notariatsinstrument mit [nicht mehr erkennbarem] Signet des Priesters der Mainzer Diözese und kaiserlichen Notars Konrad Groman, Abb. des Signets Küch: Siegel (wie Nr.5) S.298 Nr.5. - 2 urspr. anh. Sg. fehlen
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: im Ihare alße man schreib nach Crist geburt 1495 keyserczal genant, indiction der dryczehinden kronunge vnsers allerheyligisten vatersz vnd hern hern Alexander von gotlicher vorsichtikeit babstesz des seszten in synem dritten ihar, an dem funff vnd czwengisten tage desz Aprilles vmb prime cziit ader nahe da bie, in der sacristie der pfarkirchen zu Hombergk Mentzer bischtumbs ...
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Gegenwart des Notars Konrad Groman und der aufgeführten Zeugen erscheint in der Pfarrkirche zu Homberg der Priester Heinrich Schlutz (Slutz) und bekundet, in der genannten, der Jungfrau Maria geweihten Pfarrkirche einen Lobgesang und die Bruderschaft des Rosenkranzes zu Ehren der Mutter Gottes mit Hilfe und Zustimmung des Pfarrherrn Heinrich Struch, von Bürgermeister und Rat der Stadt Homberg und der Baumeister der Kirche gestiftet zu haben um damit jährliche Renten und Zinsen zu kaufen. [Folgen einzelne Bestimmungen, beginnend mit den Aufgaben des Opfermannes, sodann detaillierte liturgische Anweisungen].
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Eyn instrument ober der rosenkrantz czu Homberk alle iar ii moes wines off den grune donßtaig fallen ge [!] Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: [noch lesbar:] Priester Johann Sandrock (Santrogk)
Vermerke (Urkunde): Siegler: ??
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: In Gegenwart des Notars Konrad Groman und der aufgeführten Zeugen erscheint in der Pfarrkirche zu Homberg der Priester Heinrich Schlutz (Slutz) und bekundet, in der genannten, der Jungfrau Maria geweihten Pfarrkirche einen Lobgesang und die Bruderschaft des Rosenkranzes zu Ehren der Mutter Gottes mit Hilfe und Zustimmung des Pfarrherrn Heinrich Struch, von Bürgermeister und Rat der Stadt Homberg und der Baumeister der Kirche gestiftet zu haben um damit jährliche Renten und Zinsen zu kaufen. [Folgen einzelne Bestimmungen, beginnend mit den Aufgaben des Opfermannes, sodann detaillierte liturgische Anweisungen].
Vermerke (Urkunde): Rückvermerk: (Um 1525) Eyn instrument ober der rosenkrantz czu Homberk alle iar ii moes wines off den grune donßtaig fallen ge [!] Cappel
Vermerke (Urkunde): Zeugen: [noch lesbar:] Priester Johann Sandrock (Santrogk)
Vermerke (Urkunde): Siegler: ??
Vermerke (Urkunde): Weitere Überlieferung: ---
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: ---
Vermerke (Urkunde): Literatur: ---
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ