Friedrich III., Landgraf von Thüringen und Markgraf von Meißen, beurkundet die durch Rudolf, [Herzog von Sachsen-Wittenberg], und Ludwig [dem Römer, Markgrafen von Brandenburg], vermittelte Einigung zwischen ihm und Otto, Erzbischof von Magdeburg, über Rechte und Besitzungen beider Seiten in Reideburg. Darin wird unter anderem bestimmt, dass Land und Gericht zu Reideburg in der Weise geteilt werden sollen, dass der Teil, der in Richtung Halle liegt, an den Erzbischof und der Teil, der in Richtung Delitzsch liegt, an den Markgrafen fallen soll. Im Text der Urkunde werden dabei auch Leipzig und Bruckdorf erwähnt.