Handakten von Dr. Ernst Schaude, Landrat von Nürtingen (1946-1972), Regierungsvizepräsident in Stuttgart, (1973-1979) (Bestand)
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, J 53/43
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik) >> Sammlungen >> Familienpapiere und genealogische Sammlungen >> Familienpapiere württembergischer Beamter 18.-20. Jahrhundert
1946-1994
Überlieferungsgeschichte
Überlieferungsgeschichte
Im Jahr 1994 erhielt das Hauptstaatsarchiv Stuttgart den Nachlass von Dr. Ernst Schaude.
Die Übergabe resultierte aus einer persönlichen Bekanntschaft Dr. Schaudes mit Dr. Maurer, dem damaligen Leiter des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.
Inhalt und Bewertung
Biographisches
Dr. jur. Ernst Otto Schaude (ev.) wurde am 12.November 1916 als Sohn des Bürgermeisters Ernst Schaude und dessen Frau Christina Schaude (geb. Schmid) in Stuttgart geboren.
Dr. Schaudes beruflicher Aufstieg begann am 12. Juli 1943 mit der großen juristischen Staatsprüfung an der Universität Tübingen. Da er jedoch kein Mitglied der NSDAP war, wurde ihm ein Amt im Justizbereich verweigert.
Nach Ende des 2. Weltkrieges begann Dr. Schaudes politische Karriere.
Von 1946 - 1972 war Dr. Schaude Landrat im Kreis Nürtingen (heute Großkreis Esslingen). Seine Amtszeit wurde durch Bemühungen in den Bereichen Berufsschulwesen sowie Umwelt- und Landschaftsschutz geprägt.
1971 wurde Dr. Schaude mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Nachdem der Kreis Nürtingen im Zuge der Kreisreform aufgelöst wurde, trat Dr. Schaude im Jahr 1973 sein Amt als Regierungsvizepräsident des Regierungsbezirkes Stuttgart an. Dieses Amt übte er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1979 aus.
Am 25.02.2001 verstarb Dr. Ernst Schaude im Alter von 84 Jahren in Stuttgart.
Inhalt
Der Bestand umfasst insgesamt nur 17 Büschel. Bei diesen Unterlagen handelt es sich fast ausschließlich um Kopien von Zeitungsartikeln, privaten Schreiben und Korrespondenz sowie Buchauszügen.
Diese Kopien hat Dr. Schaude (vermutlich in Vorbereitung auf die Veröffentlichung seiner Memoiren) mit persönlichen Kommentaren im Rückblick auf die jeweiligen Ereignisse versehen.
Überlieferungsgeschichte
Im Jahr 1994 erhielt das Hauptstaatsarchiv Stuttgart den Nachlass von Dr. Ernst Schaude.
Die Übergabe resultierte aus einer persönlichen Bekanntschaft Dr. Schaudes mit Dr. Maurer, dem damaligen Leiter des Hauptstaatsarchivs Stuttgart.
Inhalt und Bewertung
Biographisches
Dr. jur. Ernst Otto Schaude (ev.) wurde am 12.November 1916 als Sohn des Bürgermeisters Ernst Schaude und dessen Frau Christina Schaude (geb. Schmid) in Stuttgart geboren.
Dr. Schaudes beruflicher Aufstieg begann am 12. Juli 1943 mit der großen juristischen Staatsprüfung an der Universität Tübingen. Da er jedoch kein Mitglied der NSDAP war, wurde ihm ein Amt im Justizbereich verweigert.
Nach Ende des 2. Weltkrieges begann Dr. Schaudes politische Karriere.
Von 1946 - 1972 war Dr. Schaude Landrat im Kreis Nürtingen (heute Großkreis Esslingen). Seine Amtszeit wurde durch Bemühungen in den Bereichen Berufsschulwesen sowie Umwelt- und Landschaftsschutz geprägt.
1971 wurde Dr. Schaude mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse ausgezeichnet.
Nachdem der Kreis Nürtingen im Zuge der Kreisreform aufgelöst wurde, trat Dr. Schaude im Jahr 1973 sein Amt als Regierungsvizepräsident des Regierungsbezirkes Stuttgart an. Dieses Amt übte er bis zu seiner Versetzung in den Ruhestand im Jahr 1979 aus.
Am 25.02.2001 verstarb Dr. Ernst Schaude im Alter von 84 Jahren in Stuttgart.
Inhalt
Der Bestand umfasst insgesamt nur 17 Büschel. Bei diesen Unterlagen handelt es sich fast ausschließlich um Kopien von Zeitungsartikeln, privaten Schreiben und Korrespondenz sowie Buchauszügen.
Diese Kopien hat Dr. Schaude (vermutlich in Vorbereitung auf die Veröffentlichung seiner Memoiren) mit persönlichen Kommentaren im Rückblick auf die jeweiligen Ereignisse versehen.
17 Bü (0,2 lfd. m)
Bestand
Ergänzende Bestände:
- Kreisarchiv Esslingen, Abt. N, N 3 Ernst Schaude
- HStA Stuttgart
EA 4/ 150 Bü 991
R 1/ 003 D 92 1026/101
R 1/ 003 D 92 4022/120
Literatur zu Dr. Ernst Schaude:
Kröner, Walter: Seinerzeit - zu seiner Zeit. Herrn Landrat a. D. und Regierungsvizepräsident i. R. Dr. jur. Ernst Schaude zum 80. Geburtstag. Ohmden 1996
Kappelmann, Karl-Heinz (Hrsg.): Der Landkreis Nürtingen 1938-1972. Sonderband der Nürtinger Hochschulschriften Nr. 1, Nürtingen 1996
- Kreisarchiv Esslingen, Abt. N, N 3 Ernst Schaude
- HStA Stuttgart
EA 4/ 150 Bü 991
R 1/ 003 D 92 1026/101
R 1/ 003 D 92 4022/120
Literatur zu Dr. Ernst Schaude:
Kröner, Walter: Seinerzeit - zu seiner Zeit. Herrn Landrat a. D. und Regierungsvizepräsident i. R. Dr. jur. Ernst Schaude zum 80. Geburtstag. Ohmden 1996
Kappelmann, Karl-Heinz (Hrsg.): Der Landkreis Nürtingen 1938-1972. Sonderband der Nürtinger Hochschulschriften Nr. 1, Nürtingen 1996
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
13.11.2025, 2:39 PM CET
Hierarchy
Hierarchy detail view
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart (Archivtektonik)
- Sammlungen (Archival tectonics)
- Familienpapiere und genealogische Sammlungen (Archival tectonics)
- Familienpapiere württembergischer Beamter 18.-20. Jahrhundert (Archival tectonics)
- Handakten von Dr. Ernst Schaude, Landrat von Nürtingen (1946-1972), Regierungsvizepräsident in Stuttgart, (1973-1979) (Archival holding)