Leonhard Karrer, Kaplan der Pfründe Luggen Guntrams und der Kaplanei der Bessererkapelle in der Pfarrkirche zu Ulm, verkauft mit Zustimmung des Lehnsherrn Heinrich Besserer, Bürger zu Memmingen, den Laienzehnten zu Rißtissen (Rysstissen), der von dem verstorbenen Hans Rot, Bürger zu Ulm, und seinen Brüdern Hermann und Konrad früher für diese Pfründe erkauft worden war, an die Gebrüder Hans und Simon von Stotzingen um 1000 fl. Ulmer Währung zur Stiftung einer Pfründe.
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Leonhard Karrer, Kaplan der Pfründe Luggen Guntrams und der Kaplanei der Bessererkapelle in der Pfarrkirche zu Ulm, verkauft mit Zustimmung des Lehnsherrn Heinrich Besserer, Bürger zu Memmingen, den Laienzehnten zu Rißtissen (Rysstissen), der von dem verstorbenen Hans Rot, Bürger zu Ulm, und seinen Brüdern Hermann und Konrad früher für diese Pfründe erkauft worden war, an die Gebrüder Hans und Simon von Stotzingen um 1000 fl. Ulmer Währung zur Stiftung einer Pfründe.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 U 21
Nr. 2
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, B 466 Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte
Konstanz, Fürstbistum: Urkunden der bischöflichen Behörden betr. württembergische Orte >> Urkunden
1508 Dezember 11 (Montag nach St. Nikolaus)
Urkunden
Siegler: Hans Bessrer, Altbürgermeister; Weyprecht Ebinger, Bürger zu Ulm; Heinrich Besserer
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel abgegangen, 1. Siegel-Rest
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 2 Siegel abgegangen, 1. Siegel-Rest
Besserer, Hans; Altbürgermeister
Besserer, Heinrich
Ebinger, Weyprecht
Guntrams, Luckas (Luggen)
Karrer, Leonhard; Kaplan
Rot, Hans
Rot, Hermann
Rot, Konrad
Stotzingen, Hans von
Stotzingen, Simon von
Memmingen MM
Rißtissen : Ehingen (Donau) UL
Ulm UL
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:22 MEZ
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