Wo Münster sich und Donau grüßen
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Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 99/001 R090068/102
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, R 99/001 Sonstige Film- und Tondokumente u.a.:
Sonstige Film- und Tondokumente u.a.: >> Filmdokumente
1950
"Wo Münster sich und Donau grüßen" nach einer Idee von Kurt Fried, Kultur-Chefredakteur der Südwest-Presse.
Regie und Schnitt: Edmund Oerter
Kamera: Herbert Buchatz
Begleitheft S. 16
1950 wird die Stadt Ulm zum ersten Mal nach dem Krieg in einem längeren Film porträtiert. Nach einer Idee von Kurt Fried, so verkündet der Vorspann, entstand der Tonfilm "Wo Münster sich und Donau grüßen", produziert von der Münchener "HEMO-Filmgesellschaft". Der Titel zumindest passt gut zu den damaligen Oberförster-Heimatfilmen, die beim Publikum in Mode waren. Dieser 35mm s/wTonfilm ist das erste Dokument, das den langsamen Aufstieg der Stadt nach 1945 zum Thema hat, auch wenn der Kameramann die vielen Ruinen geschickt ausklammert. Als Autor wird in einem Zeitungsbericht Kurt Fried genannt. Mit-Herausgeber der Schwäbischen Donauzeitung sowie Kulturbeauftragter der Stadt. Ein Großteil der Gesamtkosten von immerhin 15.000 D-Mark wurde durch die Beteiligung Ulmer Firmen bestritten.
Dafür wurden deren Produkte unter dem Motto "Ulms leistungsfähige Wirtschaft" mehr oder weniger geschickt in die Handlung eingebaut. Relativ ausführlich zeigt der Streifen das erste Fischerstechen nach dem Krieg und die passende Musik zu dem Ganzen wurde vom Ulmer Theaterorchester sowie der Kapelle Lyra extra eingespielt.
Interview mit Dr. Uwe Schmidt
Regie und Schnitt: Edmund Oerter
Kamera: Herbert Buchatz
Begleitheft S. 16
1950 wird die Stadt Ulm zum ersten Mal nach dem Krieg in einem längeren Film porträtiert. Nach einer Idee von Kurt Fried, so verkündet der Vorspann, entstand der Tonfilm "Wo Münster sich und Donau grüßen", produziert von der Münchener "HEMO-Filmgesellschaft". Der Titel zumindest passt gut zu den damaligen Oberförster-Heimatfilmen, die beim Publikum in Mode waren. Dieser 35mm s/wTonfilm ist das erste Dokument, das den langsamen Aufstieg der Stadt nach 1945 zum Thema hat, auch wenn der Kameramann die vielen Ruinen geschickt ausklammert. Als Autor wird in einem Zeitungsbericht Kurt Fried genannt. Mit-Herausgeber der Schwäbischen Donauzeitung sowie Kulturbeauftragter der Stadt. Ein Großteil der Gesamtkosten von immerhin 15.000 D-Mark wurde durch die Beteiligung Ulmer Firmen bestritten.
Dafür wurden deren Produkte unter dem Motto "Ulms leistungsfähige Wirtschaft" mehr oder weniger geschickt in die Handlung eingebaut. Relativ ausführlich zeigt der Streifen das erste Fischerstechen nach dem Krieg und die passende Musik zu dem Ganzen wurde vom Ulmer Theaterorchester sowie der Kapelle Lyra extra eingespielt.
Interview mit Dr. Uwe Schmidt
0:15:00; 0'15
Audio-Visuelle Medien
Herkunft: Stadtarchiv Ulm und protel Film und Medien Ulm
Bild-/Tonträger: DVD
Bild-/Tonträger: DVD
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
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Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 3:31 PM CET