Nachlass Frithjof Bestmann (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigenLandeskirchliches Archiv der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers
Objekt beim Datenpartner
N 084
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1935-1976
Bestandsgeschichte: Frithjof Bestmann (1898-1990), Sohn des Hauptpastors D. Dr. Johannes Bestmann (Mölln), wurde 1925 Hilfsgeistlicher in Hohenstein (Holstein), 1928 Pastor in Bassum und 1956 als langjähriger Stiftsprediger von der Äbtissin des Adelig-Freiweltlichen Stifts Bassum mit Genehmigung des Landeskirchenamtes Hannover zum Stiftspropst bestellt. 1963 ging er in den Ruhestand.
Bestmann bearbeitete für das dreibändige Werk "Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation", hrsg. von Philipp Meyer, Göttingen 1941-1953, die Pastoren für die Kirchenkreise Hoya und Diepholz. Der Teilnachlass beinhaltet deshalb im wesentlichen Materialien über die Erforschung der Pastorenfamilien dort, außerdem zu den kirchengeschichtlichen Forschungen Bestmanns besonders hinsichtlich des Stiftes Bassum, außerdem zu den Themen Presbyteriologie und Siegelwesen.
Verwandte und ergänzende Bestände: B 7 (Personalakten von Pastoren) Nr. 3610
Bestmann bearbeitete für das dreibändige Werk "Die Pastoren der Landeskirchen Hannovers und Schaumburg-Lippes seit der Reformation", hrsg. von Philipp Meyer, Göttingen 1941-1953, die Pastoren für die Kirchenkreise Hoya und Diepholz. Der Teilnachlass beinhaltet deshalb im wesentlichen Materialien über die Erforschung der Pastorenfamilien dort, außerdem zu den kirchengeschichtlichen Forschungen Bestmanns besonders hinsichtlich des Stiftes Bassum, außerdem zu den Themen Presbyteriologie und Siegelwesen.
Verwandte und ergänzende Bestände: B 7 (Personalakten von Pastoren) Nr. 3610
0,3 lfd. M.
Bestand
Literatur: Aus Niedersachsens Kulturerbe. Vorträge und Studien. Herrn Stiftspropst Frithjof Bestmann zum 80. Geburtstag und zum 50. Dienstjubiläum am 25. Februar 1978. Im Auftrag des Kapitels des Stiftes Bassum und der Hoya-Diepholz´schen Landschaft überreicht von Nicolaus Heutger, Hildesheim 1978.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
01.04.2025, 13:47 MESZ
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