Kaspar Kirchner, württembergischer Geheimer Rat und Lehenssekretär zu Stuttgart, verkauft mit Bewilligung von Vogt, Bm. und Gericht zu Stuttgart an die fürstliche Rentkammer bzw. Hz. Eberhard (III.) zur Vergrößerung des Bauhofs etwa 1 M. Baum-, Gras-, Wein- und Küchengarten auf dem Turnieracker hinter dem Bauhof, und 3 Häuslein mit allem Zubehör, jedoch ohne Mobilien, um 1 200 fl LW, die mit doppelten Landschaftskapitalien, nämlich 2 400 fl, abzusichern sind. Der Garten stößt an den Weg, den Garten des Becherwirts Johann Ludwig Freppe, den Schweinestall, den Bauhof und die Stadtmauer. Das eine Häuslein liegt an der Behausung des Hofbrunnenmachers Bernhard Dops, das andere an dem Häuslein des Weingärtners Bernhard Wegbesetzer, das dritte gegen die Stadtmauer und die Hofmetzgerei. Das verkaufte Gut ist außer der Steuer mit jährlich 6 kr 2 h Galluszins (auf 16. Okt.) zugunsten der Stadt Stuttgart belastet.
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Kaspar Kirchner, württembergischer Geheimer Rat und Lehenssekretär zu Stuttgart, verkauft mit Bewilligung von Vogt, Bm. und Gericht zu Stuttgart an die fürstliche Rentkammer bzw. Hz. Eberhard (III.) zur Vergrößerung des Bauhofs etwa 1 M. Baum-, Gras-, Wein- und Küchengarten auf dem Turnieracker hinter dem Bauhof, und 3 Häuslein mit allem Zubehör, jedoch ohne Mobilien, um 1 200 fl LW, die mit doppelten Landschaftskapitalien, nämlich 2 400 fl, abzusichern sind. Der Garten stößt an den Weg, den Garten des Becherwirts Johann Ludwig Freppe, den Schweinestall, den Bauhof und die Stadtmauer. Das eine Häuslein liegt an der Behausung des Hofbrunnenmachers Bernhard Dops, das andere an dem Häuslein des Weingärtners Bernhard Wegbesetzer, das dritte gegen die Stadtmauer und die Hofmetzgerei. Das verkaufte Gut ist außer der Steuer mit jährlich 6 kr 2 h Galluszins (auf 16. Okt.) zugunsten der Stadt Stuttgart belastet.
Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 U 270
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 403 I Stuttgart W, Urkunden
Stuttgart W, Urkunden >> 1 Urkunden >> 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414)
1674 Februar 23 (März 5 st.n.)
Archiv Stuttgart W. Lade D. 29. Büschel
Urkunden
Schaden: leicht fleckig
Siegler: Christian Reinhardt und Johann Jakob Reinwald, beide Gerichtsfreunde und Bm., als Sr. von Vogt, Bm. und Gericht zu Stuttgart mit dem Sekret-S. der Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzk. o. Deckel
Siegler: Christian Reinhardt und Johann Jakob Reinwald, beide Gerichtsfreunde und Bm., als Sr. von Vogt, Bm. und Gericht zu Stuttgart mit dem Sekret-S. der Stadt
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 1 S. in Holzk. o. Deckel
Dops; Bernhard
Freppe; Johann Ludwig
Reinhardt, Christian; um 1657-1677
Wegbesetzer; Bernhard
Stuttgart S; Bauhof
Stuttgart S; Gashaus Becher
Stuttgart S; Hofmetzgerei
Stuttgart S; Schweinestall
Stuttgart S; Stadtmauer
Güterverkauf
Hausverkauf
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
21.11.2025, 15:24 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
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- Heimsheim - Winnenden (Tektonik)
- Stuttgart W, Urkunden (Bestand)
- 1 Urkunden (Gliederung)
- 1.2 Urkunden 1501-1734 (Bestand A 403 Nr. 1-414) (Gliederung)