Schuldverschreibung, laut welcher Johann Erkinger Freiherr v. Seinsheim eine von seinem seligen Vater - Georg Ludwig d. J. - herrührende, allmählich auf 6212 Gulden angewachsene Schuld an die Stadt Windsheim ausdrücklich anerkannte und sich unter Verpfändung seiner Getreide- und Herrngült zu Hohenkottenheim und Seehaus, dann von 16 Tagen Wiesland bei Kottenheim zur Abzahlung derselben mit fünf Prozent in drei gleichen Jahresraten (Martini 1601, 1602 und 1603) verpflichtete.
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Schuldverschreibung, laut welcher Johann Erkinger Freiherr v. Seinsheim eine von seinem seligen Vater - Georg Ludwig d. J. - herrührende, allmählich auf 6212 Gulden angewachsene Schuld an die Stadt Windsheim ausdrücklich anerkannte und sich unter Verpfändung seiner Getreide- und Herrngült zu Hohenkottenheim und Seehaus, dann von 16 Tagen Wiesland bei Kottenheim zur Abzahlung derselben mit fünf Prozent in drei gleichen Jahresraten (Martini 1601, 1602 und 1603) verpflichtete.
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 1585
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden
Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden >> Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) >> B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv >> B.5. Aktiv- und Passiv-Schulden >> B.5.4. Passiv-Schulden des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.J. (Seinsh. Arch. Lade 73-75)
1600 November 10
Hinweis: Akten siehe Herrschaft Schwarzenberg, Seinsheimer Archiv 374/6; siehe auch Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden 1594
Kopie.
Urkunden
deutsch
Registratursignatur/AZ: Seinsh. Arch. V.75.4
Ausstellungsort: Seehaus
Ausstellungsort: Seehaus
Seinsheim, Johann Erkinger Freiherr von, zu Erlach, Hohenkottenheim und Wässerndorf (gest. 1619)
Windsheim, Bad (Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Seehaus (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim), Ausstellungsort
Hohenkottenheim, Ruine (Gde. Kottenheim, Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Seehaus (Gde. Markt Nordheim, Lkr. Neustadt a.d. Aisch-Bad Windsheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
23.05.2025, 11:51 MESZ
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- Herrschaft Schwarzenberg, Urkunden (Rep. 321.1) (Gliederung)
- B. Urkunden aus dem Seinsheimer Archiv (Gliederung)
- B.5. Aktiv- und Passiv-Schulden (Gliederung)
- B.5.4. Passiv-Schulden des Freiherrn Georg Ludwig von Seinsheim d.J. (Seinsh. Arch. Lade 73-75) (Gliederung)