Auf unserer Webseite werden neben den technisch erforderlichen Cookies noch Cookies zur statistischen Auswertung gesetzt. Sie können die Website auch ohne diese Cookies nutzen. Durch Klicken auf „Ich stimme zu“ erklären Sie sich einverstanden, dass wir Cookies zu Analyse-Zwecken setzen. Sie können Ihre Cookie-Einstellungen hier einsehen und ändern.
Materialsammlung und Dokumentation zu den Häusern Berliner Str. 51 - 57 (ungerade Zahlen)
Anmelden
Um Merklisten nutzen zu können, müssen Sie sich zunächst anmelden.
Nachlass Ursela Langenkämper >> 1. Straßen >> 1.1 Berliner Straße
Enthält: enthält: - Haus Nr. 51 (vorher 201-342): langjährige Besitzer Otto Friedrich Wix (Handelsmann), Christoph Heinrich Fuhrmann (Frachtfahrer), Ludwig Bergmann (Auktionator), Wilhelm Wörmann (Webermeister), Friedrich Tewesmeier (Kaufmann), 1980 Horst Tewesmeier (Kaufmann, Abbruch und Neubau), 1981 "Ihr Platz", Arztpraxen, Wohnungen; 2 Pläne; Geschäftseröffnung 1898: Adolfine Döring (Putzgeschäft); "Neue Westfälische" 19. 10. 1998: 100 Jahre Firma Wörmann (mit Fotos); "Die Glocke" 25. 4. 1980: Bericht über den Neubau; - Haus Nr. 53 (vorher 203-344): langjährige Besitzer Strenger, Georg Timmerhans (Kaufmann), Heinrich Timmerhans (Kolonialwaren), Firma Strothotte & Altpeter (Wäscherei, Färberei, chemische Reinigung), Plan, Bauplan von 1898; zur Geschichte von Strothotte & Altpeter (aus: "Heimatbuch des Kreises Wiedenbrück, 1955), Zeichnung des Neubaus 1909, Fotos, Anzeigen; "Gütersloher Zeitung" 15. 10. 1954; 25 Jahre Reformhaus Wilhelm Seiger, Zeitungsberichte zum 50jährigen Jubiläum Oktober 1979; - Haus Nr. 55 (206-347): langjährige Besitzer Eickholt, Horstmeier (Händler), Louis Bauer (Kaufmann), Wilhelm Uekmann (Drechsler), 1910 Neubau, 1952 Charlotte Burkhard; Plan; Verhandlung vom 3. 4. 1900: Louis Bauer verspricht, 6000 Mark Schulden an Frl. Johanne Horstmeier in Raten zurückzuzahlen (dazu Hypothekenbrief); Bauplan für den Neubau; Anzeigen Firma Wilhelm Uekmann, Fotos, Zeitungsberichte zum 50- und 70-jährigen Jubiläum der Firma Uekmann 1955 und 1980; heute Modehaus Cecil; - Haus Nr. 57 (vorher 208-349): langjährige Besitzer Strot(h)otte, Reckmann (Wirt), Saligmann, Kniepkamp (Kaufmann), 1961 Martin Kniepkamp (Bielefeld), Zeichnungen, Fotos, seit ca. 1899 Schuhhaus Keßel; Zeitungsberichte: Schuhhaus Keßel 50 bzw. 75 Jahre (1974 bzw. 1998); - Haus Nr. 210-350, um 1903 mit Nr. 57 zusammengelegt, langjährige Besitzer Peter Henrich Poggenhans (Polizeidiener), Friedrich Poggenhans (Kolonialwaren), Wilhelm Saligmann (Schmied), Carl Heinrich und Hermann Saligmann (Kaufleute), Plan, Geschäftseröffnungen: 1894 Franz Herren (Tuchgeschäft, Maßschneider), 1895 Wilhelm Grafahrend (Herren-. und Knaben-Garderobe), 1895 H. Schröder (Schuhmacher), 1896 H. Goldbecker (Fotograf)
Archivale
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.