Heinrich Weeke von Attendaren aus Sc(o)on(e)holthusen, Kaufmann der deutschen Hanse, schenkt vor dem Brügger Notar Petrus de Hoofsche alias de Tanre quondam Bertrandi dem Prior Balduin und den Chorherren des St. Salvatorklosters in Eewich, das er mit dem anstoßenden Hospital des Hl. Antonius gegründet hat, sein Gut in Oosterndorp und den Hof ten Eeken. In dem Kloster müssen würdige Arme jeden Alters und Standes, darunter drei aus der Verwandtschaft des Schenkers, aufgenommen werden, soweit die Einkünfte aus der Schenkung reichen. Prior und Brüder müssen sich durch besiegelte Urkunde verpflichten, die Schenkung nicht als Privateigentum anzunehmen. Geschehen zu Brügge in Flandern in der Kollegiatkirche St. Donatian vor der Kapelle des hl. Johannes Ev. Zeugen: Johannes von Damme, Priester der Diözese Cambrai, Magister; Philipp de Grote, Kleriker der Diözese Tournay, Magister artium; Johannes Dulle, Apotheker; Jakob Cruke und Nikolaus de Smed, Bürger und Kaufleute der Stadt Brügge.

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Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
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