Rep. 096 Sammlung Hartmannsgruber (Bestand)
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Rep. 096
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Dr. Friedrich Hartmannsgruber wurde am 11.09.1950 in Bogen geboren und studierte von 1972 bis 1977 in Regensburg Geschichte, Germanistik und Sozialkunde. Von 1980 bis 1985 arbeitete er als Assistent am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der Universität Regensburg. Seit 1989 ist er wissenschaftlicher Angestellter der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Er widmete sich unter anderem der Erforschung der Geschichte der Universität Regensburg anlässlich der 20-jährigen Gründungsfeier 1987.;: Vorwort Bestandsgeschichte Die Sammlung umfasst 39 Verzeichnungseinheiten und erstreckt sich zeitlich von 1948 bis 1989. Der Großteil der Sammlung beschäftigt sich mit der Gründung der Universität Regensburg und den ersten Jahren des Universitätsbetriebs. Verzeichnungseinheit 1 beinhaltet einen Sonderdruck aus dem Regensburger Almanach von 1987, die Nummern 2 und 3 Vorträge zum dies academicus von Karl Erlinghagen und Wolfgang Nastainczyk. Die Nummern 4 und 16 liefern Material zu der sogenannten "causa Pölnitz" (dem Streit über die NSDAP-Mitgliedschaft des Prorektors der Universität Regensburg Götz Freiherr von Pölnitz). Unter den Nummern 9 - 11 sowie 17 und 19 finden sich verschiedene Dokumente zur eigentlichen Universitätsgründung, wie z. B. Zeitungsausschnitte, (Computer-)Ausdrucke und Manuskripte. Die Nummern 12, 20 und 21 fallen unter die Rubrik Baumaßnahmen bzw. Bauplanung, unter den Nummern 8, 22 und 24 findet an Korrespondenzen zur (Erst-)Besetzung verschiedener Lehrstühle. Anlässlich verschiedener Jubiläen bzw. Verabschiedungen gehaltene Reden von Professor Dietrich Börner, MdL Ludwig Gastinger und Ministerpräsident Franz Josef Strauß sind unter den Nummern 5, 6 und 14 verzeichnet. Eine gewisse Besonderheit stellt Verzeichnungseinheit 23 dar, welche eine Kampfschrift der RAF aus dem Jahr 1977 enthält, die von Regensburg aus in Umlauf gebracht wurde. Die Verzeichnungseinheiten 25 und 26 beinhalten Berichte zu Landtagsverhandlungen aus den Jahren 1946 - 1954 sowie 1958 - 1970, in denen über die Gründung bzw. den Aufbau der Universität Regensburg debattiert wird. Dasselbe Thema behandeln auch die Ausschussprotokolle des Landtags aus den Jahren 1949 - 1950 und 1962 - 1969, die unter den Nummern 27 - 31 verzeichnet sind. Unter den Nummern 32 und 33 sind Senatsberichte aus den Jahren 1948 - 1963 zu finden, während die Verzeichnungseinheiten 34 und 35 Ausschussprotokolle des Senats aus den Jahren 1949 und 1952 sowie 1962 - 1963 zum Inhalt haben. Unter den Nummern 36 und 37 sind neun Interviews mit Politikern und ehemaligen Führungskräften der Universität zu finden. Die Nummern 38 und 39 befassen sich noch einmal mit der Gründungsphase der Universität und beinhalten Zeitungsausschnitte (38) und Korrespondenzen (39). Der Bestand wurde von Dr. Martin Dallmeier (Verzeichniseinheiten 1 - 24) und Ferdinand Sturm (25 - 39) im Zeitraum von Januar 2010 bis Juni 2012 bearbeitet.
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 11:18 MESZ