Stallung des Peter Schlenck von Unterartelshofen nach Hartenstein wegen einer Quittung
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E 49/II Nr. 1814
E 49/II Holzschuher/Akten und Rechnungen
Holzschuher/Akten und Rechnungen
20.03.1762 - 31.03.1762
Enthält:
1762 März 20: Schreiben des Pflegkommissars J(ohann) M(ichael von) Fischer, Hartenstein, an Maria Jacobina Ebner in Artelshofen.
Peter Schlenck von Artelshofen hatte Maria Lohner von Engenthal geheiratet, 50 Gulden Heiratsgut erhalten, aber nicht quittiert. Daher Bitte um Stallung Schlencks zum 31. d.M.
1762 März 29: Antwortschreiben (Konzept) der Frau Ebner, Nürnberg.
Die Heirat des Schlenck von Unterartelshofen geschah vor 5 Jahren, die Frau ist seit 4 Jahren tot.
Bitte um Stallung der Sybilla Thürlin (= Dürlein) und deren Sohns Hans Lohner, beide zu Engenthal, welche nach dem Tod der Frau Schlenck den 4. Teil des Vermögens erhalten haben, worüber gleichfalls noch die Quittierung fehlt.
1762 März 31: Rezepisse des Pflegamts Hartenstein
1762 März 31: Schreiben des Verwalters G(eorg) D(ietrich) Hagendorn, Artelshofen, an einen Herrn in Nürnberg.
Schlenck wurde in Hartenstein für Gebühren gewaltig zur Kasse gebeten, obwohl sein Schwager (= Hans Lohner) schon vor 5 Jahren etwas gezahlt hatte. Quittung liegt bei. Sie lautet zwar auf 7 Gulden 58 Kreuzer plus 12 Kreuzer an den Schreiber (= Nikolaus Knorr), in Wahrheit musste Schlenck jedoch insgesamt 13 Gulden 10 Kreuzer zahlen.
Die Thierlin und der Lohner werden kommen.
PS: Schulden des Luber in Achtel.
1762 März 20: Schreiben des Pflegkommissars J(ohann) M(ichael von) Fischer, Hartenstein, an Maria Jacobina Ebner in Artelshofen.
Peter Schlenck von Artelshofen hatte Maria Lohner von Engenthal geheiratet, 50 Gulden Heiratsgut erhalten, aber nicht quittiert. Daher Bitte um Stallung Schlencks zum 31. d.M.
1762 März 29: Antwortschreiben (Konzept) der Frau Ebner, Nürnberg.
Die Heirat des Schlenck von Unterartelshofen geschah vor 5 Jahren, die Frau ist seit 4 Jahren tot.
Bitte um Stallung der Sybilla Thürlin (= Dürlein) und deren Sohns Hans Lohner, beide zu Engenthal, welche nach dem Tod der Frau Schlenck den 4. Teil des Vermögens erhalten haben, worüber gleichfalls noch die Quittierung fehlt.
1762 März 31: Rezepisse des Pflegamts Hartenstein
1762 März 31: Schreiben des Verwalters G(eorg) D(ietrich) Hagendorn, Artelshofen, an einen Herrn in Nürnberg.
Schlenck wurde in Hartenstein für Gebühren gewaltig zur Kasse gebeten, obwohl sein Schwager (= Hans Lohner) schon vor 5 Jahren etwas gezahlt hatte. Quittung liegt bei. Sie lautet zwar auf 7 Gulden 58 Kreuzer plus 12 Kreuzer an den Schreiber (= Nikolaus Knorr), in Wahrheit musste Schlenck jedoch insgesamt 13 Gulden 10 Kreuzer zahlen.
Die Thierlin und der Lohner werden kommen.
PS: Schulden des Luber in Achtel.
Archivale
Indexbegriff Person: Dürlein, Sibylla
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Fischer, Johann Michael von
Indexbegriff Person: Hagendorn, Georg Dietrich
Indexbegriff Person: Knorr, Nikolaus
Indexbegriff Person: Lohner, Hans
Indexbegriff Person: Lohner, Maria verh Schlenck
Indexbegriff Person: Luber, N
Indexbegriff Person: Schlenck, Maria geb Lohner
Indexbegriff Person: Schlenck, Peter
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stallungen von Untertanen
Indexbegriff Person: Ebner, Maria Jakobina geb Nützel
Indexbegriff Person: Fischer, Johann Michael von
Indexbegriff Person: Hagendorn, Georg Dietrich
Indexbegriff Person: Knorr, Nikolaus
Indexbegriff Person: Lohner, Hans
Indexbegriff Person: Lohner, Maria verh Schlenck
Indexbegriff Person: Luber, N
Indexbegriff Person: Schlenck, Maria geb Lohner
Indexbegriff Person: Schlenck, Peter
Indexbegriff Sache: Klassifikation E/F-Bestände: Stallungen von Untertanen
Achtel
Artelshofen
Artelshofen - Unteres Dorf
Engenthal
Hartenstein
Pflegkommissar, Hartenstein
Heiratsgut
Stallung
Quittung
Erbteil
Verwalter Artelshofen
Gebühren
Schulden
Pflegamtsschreiber, Hartenstein
Recepisse
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.06.2025, 13:00 MESZ