B Rep. 051 (Karteien) Amtsgericht Tiergarten (Karteien) (Bestand)
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B Rep. 051 (Karteien)
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> B Bestände (West-) Berliner Behörden bis 1990 >> B 5 Justizbehörden >> B 5.1 Gerichte und Staatsanwaltschaften >> B Rep. 051 Amtsgericht Tiergarten
Vorwort: Amtsgericht Tiergarten (Karteien)
Das Amtsgericht Tiergarten wurde im Mai 1945 im Zuge einer Neuordnung des Berliner Gerichtswesens durch die Alliierten geschaffen. Zunächst hatte es die üblichen Aufgaben und Zivilabteilungen eines Amtsgerichts, doch nach der administrativen Spaltung Berlins wurde 1949 die zentrale Zuständigkeit für Strafsachen auf der Ebene der Amtsgerichte in den westlichen Sektoren auf das Amtsgericht Tiergarten übertragen. Nach der Wiederherstellung der Einheit Berlins übernahm es diese Funktion für die gesamte Stadt.
Die Strafabteilungen des Amtsgerichts Tiergarten hatten ihren Sitz in einem Gebäudeflügel des Landgerichts Berlin der Turmstraße 91. Die Zivilabteilungen waren im Gerichtsgebäude in der Lehrter Straße 60 untergebracht.
Seit 1950 war das Amtsgericht Tiergarten ständiger Sitz des Amtsgerichtspräsidenten Berlins.
Die Akten gelangten seit Mitte der 1950er Jahre in das Landesarchiv.
Enthält:
Kartei zu Urteilen der Amtsgerichte Charlottenburg, Lichterfelde, Neukölln, Schöneberg, Spandau, Tempelhof, Tiergarten und Mitte.
Erschlossen: 3 [AE] 0.30 [lfm]
Laufzeit:
1937 - 1943
Benutzung:
Kartei
Benutzungsbeschränkung
Das Amtsgericht Tiergarten wurde im Mai 1945 im Zuge einer Neuordnung des Berliner Gerichtswesens durch die Alliierten geschaffen. Zunächst hatte es die üblichen Aufgaben und Zivilabteilungen eines Amtsgerichts, doch nach der administrativen Spaltung Berlins wurde 1949 die zentrale Zuständigkeit für Strafsachen auf der Ebene der Amtsgerichte in den westlichen Sektoren auf das Amtsgericht Tiergarten übertragen. Nach der Wiederherstellung der Einheit Berlins übernahm es diese Funktion für die gesamte Stadt.
Die Strafabteilungen des Amtsgerichts Tiergarten hatten ihren Sitz in einem Gebäudeflügel des Landgerichts Berlin der Turmstraße 91. Die Zivilabteilungen waren im Gerichtsgebäude in der Lehrter Straße 60 untergebracht.
Seit 1950 war das Amtsgericht Tiergarten ständiger Sitz des Amtsgerichtspräsidenten Berlins.
Die Akten gelangten seit Mitte der 1950er Jahre in das Landesarchiv.
Enthält:
Kartei zu Urteilen der Amtsgerichte Charlottenburg, Lichterfelde, Neukölln, Schöneberg, Spandau, Tempelhof, Tiergarten und Mitte.
Erschlossen: 3 [AE] 0.30 [lfm]
Laufzeit:
1937 - 1943
Benutzung:
Kartei
Benutzungsbeschränkung
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ