Henne Auwel, Bürger zu Kassel, und seine Frau Kunne verkaufen mit Willen des Herrn Johann Goszel, Priesters, eine jährliche Rente von 3 Gulden, za...
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Urk. 32, 78
Urk. 32, A II Kassel, Karmeliterkloster
Urk. 32 Karmeliterkloster Kassel - [ehemals: A II]
Karmeliterkloster Kassel - [ehemals: A II] >> 1450-1474
1459 Februar 12
Not.-Instr. des kaiserl. Notars und Klerikers Hermann Tymme von Kassel, Pergt. mit dem Signete des Notars, Siegel an Pergamentstreifen anhängend. - Unten rechts auf dem Umbuge: Solutum est instrumentum a venditoribus. - Rückw. Rubra des 15. Jahrh.: Johannes Auwel, den men nennet Hartman. - De domo scriptoris civitatis 3 fl. summa 40 fl.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Acta et facta sunt hec anno 1459, ind. 7., pontificatus Pii pape II. anno primo, duodecima die mensis februarii, in domo habitationis discreti viri Johannis Schonelouwer, scabini opidi Cassel.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Auwel, Bürger zu Kassel, und seine Frau Kunne verkaufen mit Willen des Herrn Johann Goszel, Priesters, eine jährliche Rente von 3 Gulden, zahlbar in 3 Raten auf St. Jacob, St. Martin und 'die vier Nunen der h. 40 tage', an Herrn Heinrich Immenhusen, Karmeliterbruder zu Kassel auf Lebenszeit und danach an dessen Prior und Konvent aus ihrem Hause, Grunde und ihrer Hofstatt in der Fuldagasse (voldegasse) zu Kassel, zwischen den Häusern des Clauwes Smucke und des Cuntz Fullehasze gelegen, für 40 rheinische Goldgulden auf Wiederkauf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johannes Schonelower, Johannes sein Sohn, Hermann Louepache, Hartmann dye Rode, Bürger zu Kassel.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herr Conrad Hobemann, Priester und Rektor der Pfarrkirche St. Anna in Frommershausen (Froemershusen).
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 684.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Henne Auwel, Bürger zu Kassel, und seine Frau Kunne verkaufen mit Willen des Herrn Johann Goszel, Priesters, eine jährliche Rente von 3 Gulden, zahlbar in 3 Raten auf St. Jacob, St. Martin und 'die vier Nunen der h. 40 tage', an Herrn Heinrich Immenhusen, Karmeliterbruder zu Kassel auf Lebenszeit und danach an dessen Prior und Konvent aus ihrem Hause, Grunde und ihrer Hofstatt in der Fuldagasse (voldegasse) zu Kassel, zwischen den Häusern des Clauwes Smucke und des Cuntz Fullehasze gelegen, für 40 rheinische Goldgulden auf Wiederkauf.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Johannes Schonelower, Johannes sein Sohn, Hermann Louepache, Hartmann dye Rode, Bürger zu Kassel.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Herr Conrad Hobemann, Priester und Rektor der Pfarrkirche St. Anna in Frommershausen (Froemershusen).
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schultze Nr. 684.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ