Bentz Widergrin und seine Ehefrau Elsbeth Heßlin von Fulgenstadt verkaufen Truchseß Wilhelm, Freiherren von Waldburg [voller Titel], ihr [näher lokalisiertes] Gut zu Fulgenstadt, bestehend aus Haus, Hof und Scheuer und einer Einfriedung am Bach sowie [einzeln aufgeführten] Wiesen und Ackern. Bei allen Stücken handelt es sich um freies Eigen der A., aus dem nur der gewöhnliche Zehnt sowie ein Bodenzins von 30 ß. Pf. an das Kl. Weingarten (Wingarten) und vier Viertel Kehren an Steuern und Diensten an den Truchsessen gehen. An das verkaufte Gut haben Hattelin 16 ß. h. und der Adler vier Viertel Kehren zu entrichten. Für diesen erblichen Zins hat Bentz Widergrin ihnen Vorjahren erlaubt, auf der zu seinem Gut gehörigen Hofstatt oben im Dorf zwei Häuser zu bauen. Der Zins ist in den Verkauf an den Truchsessen einbeschlossen. Der Kaufpreis beträgt 500 lb. h. Mengener W., die der Truchseß den Verkäufern in Form eines Leibgedings zu zahlen versichert hat. Die A. leisten Währschaft. Sie haben sich ausbedingt, daß Endlin Klecklin, welchen Widergrin aufgezogen hat, zu dessen Lebenszeit von dem gen. Gut 1 Mannsmahd Wiese und 1J. Acker nutzen darf. Gen. Personen: Clas Büter; Bakus Bur (auch: Pur); Jörg Hügklin; Cuntz Strepp; Conlin Häcklin; Contz Lütold; Jos Alber; Hasenfüs; Cuntz Ziegler.