Peter Schech von Lehr verkauft an Dr. Leo Krafft, Advokat der Stadt Ulm, und Hans Krafft, Altbürgermeister zu Ulm, den Verwaltern der Krafft'schen Lehenschaften und Stiftungen, für 100 fl. einen ablösbaren jährlichen Zins von 5 fl. (zahlbar auf Weihnachten) aus seinem Erbhof zu Lehr. Hohe und niedere Obrigkeit besitzt die Stadt Ulm. Eine frühere Verpfändung des Hofs für 600 fl. an die Krafft'sche Stiftung ist bereits vorhanden.
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Peter Schech von Lehr verkauft an Dr. Leo Krafft, Advokat der Stadt Ulm, und Hans Krafft, Altbürgermeister zu Ulm, den Verwaltern der Krafft'schen Lehenschaften und Stiftungen, für 100 fl. einen ablösbaren jährlichen Zins von 5 fl. (zahlbar auf Weihnachten) aus seinem Erbhof zu Lehr. Hohe und niedere Obrigkeit besitzt die Stadt Ulm. Eine frühere Verpfändung des Hofs für 600 fl. an die Krafft'sche Stiftung ist bereits vorhanden.
E Krafft Urkunden, 258
K 656 U 288
E Krafft Urkunden Patrizierarchiv Krafft Urkunden
Patrizierarchiv Krafft Urkunden >> 5. Stiftungsgüter in Asselfingen, Hüttisheim, Lehr, Silheim und weiteren Orten >> Lehr
1627 Oktober 20.
Archivale
Siegelbefund: 2 Sg. anh., fehlen
Rückvermerke: "Zinsbrieve pro 100 fl. Peter Schechens von Leher gegen den heren verwaltern der Kräfftischen stifftung zu Ulm"; "Uff Weihnacht zins 5 fl."; "Numero 133, 235"; "Anno 1627"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Hans Abraham Ehinger von Balzheim, alter Bürgermeister
2) Hans Schad
beide geheime Räte und Herrschaftspfleger zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Rückvermerke: "Zinsbrieve pro 100 fl. Peter Schechens von Leher gegen den heren verwaltern der Kräfftischen stifftung zu Ulm"; "Uff Weihnacht zins 5 fl."; "Numero 133, 235"; "Anno 1627"
Überlieferung: Orig.
Ort: (Ulm)
Siegler: 1) Hans Abraham Ehinger von Balzheim, alter Bürgermeister
2) Hans Schad
beide geheime Räte und Herrschaftspfleger zu Ulm
Beschreibstoff: Perg.
Sprache: Deutsch
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
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