A Rep. 003-04-21 Städtisches Krankenhaus Charlottenburg-Ost (Bestand)
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A Rep. 003-04-21
Landesarchiv Berlin (Archivtektonik) >> A Bestände vor 1945 >> A 2 Magistrat der Stadt Berlin >> A 2.4 Nachgeordnete städtische Behörden und Einrichtungen >> A Rep. 003-04-ff. Städtische Krankenhäuser sowie Heil- und Pflegeanstalten
(1925) 1938 - 1951
Vorwort: A Rep. 003-04-21 Städtisches Krankenhaus Charlottenburg-Ost
1. Krankenhausgeschichte
Das Krankenhaus Charlottenburg-Ost wurde in den Jahren 1942 bis 1944 am Standort Bleibtreustraße zunächst als Infektionskrankenhaus begründet. Die Ursache scheint die Übergabe des Krankenhauses Westend an die Wehrmacht zu sein, da dadurch die Versorgung der örtlichen Bevölkerung nicht mehr abgesichert war.
1946 wurde die Abteilung Kurfürstendamm (hervorgegangen als Abteilung Feldmühle des Krankenhauses Westend aus der Privatgründung der Feldmühle AG in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt) zum Krankenhaus Charlottenburg-Ost zugeordnet.
1948 bestand das Städtische Krankenhaus Charlottenburg-Ost aus der 1. Inneren Abteilung als Krankenhaus am Knie (Berliner Straße 5) mit 250 Betten mit dem Chefarzt Dr. Schmitt und vier Ärzten. Die 2. Innere Abteilung - Kurfürstendamm/Bleibtreustraße hatte eine Zahl von insgesamt 427 Betten und wurde vom Oberarzt Dr. Heinz Jürgens, fünf Ärzten und 42 Pflegekräften betreut, während sich die Chirurgische Abteilung am Kurfürstendamm befand und wurde vom Leitenden Dr. Tibor Wodraska und vier Ärzten und 30 Pflegekräften betreut wurde. Die TBC-Abteilung mit 70 Planbetten befand sich in der Kirchstraße und wurde von Dr. Diehl geleitet.
Von 1948 bis 1951 wurde das Krankenhaus Charlottenburg-Ost nach und nach aufgelöst.
Die Aktenüberlieferung des sogenannten Krankenhauses am Ernst-Reuter-Platz erhielt das Landesarchiv Berlin am 27. September 1955 als Zugang 521 vom Bezirksamt Charlottenburg und ordnete dies dem Bestand Bezirksamt Charlottenburg (Rep. 207) zu.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 55 Akten (0,90 lfm) mit der Laufzeit 1925, 1938 - 1951. Er beinhaltet Akten der Krankenhausleitung mit Besprechungsunterlagen beim Landesgesundheitsamt, Personalunterlagen und mehreren Akten zur Verwaltung des Verwundeten-Stützpunktes Sybelstraße (Fürstin-Bismarck-Schule). Vor allem sind
Aufnahme- und Entlassungsbücher der Bereiche Kurfürstendamm und Bleibtreustraße und der Stationen 1 und 3 vorhanden. Einige Totenbücher sowie Infektionsmeldungen runden den Bestand ab.
Nach der Neuordnung der Bestände des Landesarchivs Berlin mit Hilfe einer neuen Tektonik 1998 wurden die Krankenhausakten im Juni 2015 als selbstständiger Bestand A Rep. 003-04-21 formiert und mit der Software Augias.Archiv 8.3 neu verzeichnet.
Die Akten sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch nutzbar. Der Bestand wird wie folgt zitiert: Landesarchiv Berlin, Städtisches Krankenhaus Charlottenburg-Ost A Rep. 003-04-21 Nr. ... .
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: A Rep. 003-04-21 Nr. …. .
3. Korrespondierende Bestände
B Rep. 207 Bezirksamt Charlottenburg
F Rep. 290 Fotosammlung
Berlin, Juli 2015/Juni 2017 Kerstin Bötticher
1. Krankenhausgeschichte
Das Krankenhaus Charlottenburg-Ost wurde in den Jahren 1942 bis 1944 am Standort Bleibtreustraße zunächst als Infektionskrankenhaus begründet. Die Ursache scheint die Übergabe des Krankenhauses Westend an die Wehrmacht zu sein, da dadurch die Versorgung der örtlichen Bevölkerung nicht mehr abgesichert war.
1946 wurde die Abteilung Kurfürstendamm (hervorgegangen als Abteilung Feldmühle des Krankenhauses Westend aus der Privatgründung der Feldmühle AG in Zusammenarbeit mit dem Bezirksamt) zum Krankenhaus Charlottenburg-Ost zugeordnet.
1948 bestand das Städtische Krankenhaus Charlottenburg-Ost aus der 1. Inneren Abteilung als Krankenhaus am Knie (Berliner Straße 5) mit 250 Betten mit dem Chefarzt Dr. Schmitt und vier Ärzten. Die 2. Innere Abteilung - Kurfürstendamm/Bleibtreustraße hatte eine Zahl von insgesamt 427 Betten und wurde vom Oberarzt Dr. Heinz Jürgens, fünf Ärzten und 42 Pflegekräften betreut, während sich die Chirurgische Abteilung am Kurfürstendamm befand und wurde vom Leitenden Dr. Tibor Wodraska und vier Ärzten und 30 Pflegekräften betreut wurde. Die TBC-Abteilung mit 70 Planbetten befand sich in der Kirchstraße und wurde von Dr. Diehl geleitet.
Von 1948 bis 1951 wurde das Krankenhaus Charlottenburg-Ost nach und nach aufgelöst.
Die Aktenüberlieferung des sogenannten Krankenhauses am Ernst-Reuter-Platz erhielt das Landesarchiv Berlin am 27. September 1955 als Zugang 521 vom Bezirksamt Charlottenburg und ordnete dies dem Bestand Bezirksamt Charlottenburg (Rep. 207) zu.
2. Bestandsgeschichte
Der Bestand umfasst 55 Akten (0,90 lfm) mit der Laufzeit 1925, 1938 - 1951. Er beinhaltet Akten der Krankenhausleitung mit Besprechungsunterlagen beim Landesgesundheitsamt, Personalunterlagen und mehreren Akten zur Verwaltung des Verwundeten-Stützpunktes Sybelstraße (Fürstin-Bismarck-Schule). Vor allem sind
Aufnahme- und Entlassungsbücher der Bereiche Kurfürstendamm und Bleibtreustraße und der Stationen 1 und 3 vorhanden. Einige Totenbücher sowie Infektionsmeldungen runden den Bestand ab.
Nach der Neuordnung der Bestände des Landesarchivs Berlin mit Hilfe einer neuen Tektonik 1998 wurden die Krankenhausakten im Juni 2015 als selbstständiger Bestand A Rep. 003-04-21 formiert und mit der Software Augias.Archiv 8.3 neu verzeichnet.
Die Akten sind nun über die Findmittel Datenbank und Findbuch nutzbar. Der Bestand wird wie folgt zitiert: Landesarchiv Berlin, Städtisches Krankenhaus Charlottenburg-Ost A Rep. 003-04-21 Nr. ... .
Zahlreiche Akten sind auf Grund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es der besonderen Zustimmung des Landesarchivs.
Der Bestand wird wie folgt zitiert: A Rep. 003-04-21 Nr. …. .
3. Korrespondierende Bestände
B Rep. 207 Bezirksamt Charlottenburg
F Rep. 290 Fotosammlung
Berlin, Juli 2015/Juni 2017 Kerstin Bötticher
Bestand
Verwandte Verzeichnungseinheiten: B Rep. 207 Bezirksamt Charlottenburg
F Rep. 290 Fotosammlung
F Rep. 290 Fotosammlung
Zugangsbestimmungen: Einige Akten sind aufgrund archivgesetzlicher Bestimmungen bzw. der EU-Datenschutz-Grundverordnung für die Benutzung befristet gesperrt. Eine Verkürzung der Schutzfristen kann auf Antrag erfolgen. Dazu bedarf es gesonderter Zustimmung des Landesarchivs.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Für nähere Informationen zu Nutzungs- und Verwertungsrechten kontaktieren Sie bitte info@landesarchiv.berlin.de.
22.08.2025, 11:21 MESZ
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