Stephan von Venningen reversiert, als Vertreter des minderjährigen Wolfgang Lemlin, Sohn des Volmar Lemlin (+), gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz über empfangene Mannlehen, nämlich Burg und Dorf Eichtersheim mit Zugehörungen, Güter in der Mark zu Michelfeld, Haus und Hof zu Hilsbach sowie Weingärten in den Marken zu Elsenz, Eichelberg und Tiefenbach, was vormals der älteste Landschad von der Pfalz zu Lehen getragen hat.
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Stephan von Venningen reversiert, als Vertreter des minderjährigen Wolfgang Lemlin, Sohn des Volmar Lemlin (+), gegenüber Kurfürst Philipp von der Pfalz über empfangene Mannlehen, nämlich Burg und Dorf Eichtersheim mit Zugehörungen, Güter in der Mark zu Michelfeld, Haus und Hof zu Hilsbach sowie Weingärten in den Marken zu Elsenz, Eichelberg und Tiefenbach, was vormals der älteste Landschad von der Pfalz zu Lehen getragen hat.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 44 Nr. 5626
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 44 Lehen- und Adelsarchiv
Lehen- und Adelsarchiv >> Urkunden (Online-Präsentation "Urkunden der Pfalzgrafen bei Rhein zwischen 1449 und 1508")
1495 März 18 (uf mitwoch nach dem sontag reminscere)
24,4 x 35,3 (Plica umgeschlagen) (Höhe x Breite)
Urkunden
Ausstellungsort: [ohne Ort]
Siegler: Stephan von Venningen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegelschlitz vorhanden, Siegel fehlt
Siegler: Stephan von Venningen
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: Siegelschlitz vorhanden, Siegel fehlt
Lemlin, Volmar, d. J.; zu Eichtersheim, ux. Magdalena Nix von Hoheneck, Margaretha von Venningen, 1494 tot
Lemlin, Wolfgang; Sohn Volmars d. J., erw. 1495, 1507 tot
Venningen zu Neidenstein, Stefan von; Ritter, ux. 1) Magdalena Nix von Hoheneck, 2) Margarethe von Gemmingen, -1531
Eichelberg : Östringen KA
Eichtersheim : Angelbachtal HD
Elsenz : Eppingen HN
Hilsbach : Sinsheim HD
Michelfeld : Angelbachtal HD
Tiefenbach : Östringen KA
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:16 MESZ
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