Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold, Oelde
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S 03 Historische Sammlung, 164
S 03 Historische Sammlung Historische Sammlung
Historische Sammlung >> Städte und Gemeinden >> Oelde (mit Stromberg, Sünninghausen, Lette) >> Politische Parteien >> Parteien vor 1945
1932
Inhalt: - Werbezettel des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold. "Präsident wird niemals Hitler! Gebt den Fußtritt ihm - dann fliegt er!", "Ein jedes Ding an seinen Ort! Das Hakenkreuz auf den Abort!", "Wer Goebbels hört und Hitler kennt. Sagt: Hindenburg wird Präsident!", "Mit Phrasenschwall schafft man kein Brot. Durch Hitler wächst nur unsere Not. Wählt Hindenburg!" "Eiserne Front. Kämpft mit im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold" - Einladung zur öffentlichen Versammlung des Reichsbanners Schwarz-Rot-Gold Ortsgruppe Oelde am 18. April im Kolpinghaus. - Gauführer Lehrer Lehnemann. - Schreiben aus Münster, den 01. April 1932 zur Vorlage bei den Polizeiämtern und Ortpolizeibehörden mit Auflistung von Flugblättern und Werbezetteln des Reichsbanners Schwarz- Rot-Gold und der NSDAP. Enthält auch: Stempel u.a. vom Landrat Beckum vom 04. April 1932.
Drucksachen
Vorl.Nr.: 653
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:19 MEZ