Geburtsbrief
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A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. A 2 d (Geburtsbriefe) Nr. 5750
A 2 d (Geburtsbriefe) Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a)
Reichsstädtische Urkunden und Akten (Bde. 12-17a) >> Bd. 15 Geburtsbriefe 1696-1795
1741 Mai 8
Regest: Stabskeller, Bürgermeister und Gericht in der württ. Amtsstadt Münsingen urkunden: Agnes Dorothea Ernst, Waise, schon in ihrem 3. Jahr von Johann Ludwig Geckheler, Bürger und Beck in Münsingen, an Kindes Statt angenommen, die sich an Johann Peter Eysenlohr +), eines Bürgers und Weißbecken Sohn in Reuttlingen, zu verheiraten und sich dort niederzulassen entschlossen ist, ist die eheliche Tochter des Johann Ernst selig, gewesenen Herrschafts-Schäfers im Münsinger Revier, und der Anna Barbara geb. Bezler. Sie ist am 3. Juni 1722 in Münsingen geboren und von Johannes Gantenbein, Ziegler, und Maria, Hausfrau des Johann Heinrich Fecht, Schmieds, aus der Tauf gehoben worden. Sie ist von Leibeigenschaft frei.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Den 12. Mai 1741 in die Stadtschreiberei eingeliefert.
Dorsal-/Marginalvermerke: Auf der Rückseite: Den 12. Mai 1741 in die Stadtschreiberei eingeliefert.
Beschreibstoff: Pap.
Archivale
Zeugen / Siegler / Unterschriften: Siegel der Stadt Münsingen
Unterschriften der Stadtsiegler:
Johannes Schnitzer
Christoph Klockher
Johann Martin Knüscher
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Bemerkungen: +) vgl. Deutsches Geschl.-Buch Bd. 34 S. 65
Genetisches Stadium: Or.
Unterschriften der Stadtsiegler:
Johannes Schnitzer
Christoph Klockher
Johann Martin Knüscher
Siegel (Erhaltung): vorhanden
Bemerkungen: +) vgl. Deutsches Geschl.-Buch Bd. 34 S. 65
Genetisches Stadium: Or.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
20.03.2025, 11:14 MEZ