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Erwerbungen an Kunstobjekten, 1824-1840
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Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Hauptstaatsarchiv Stuttgart, A 20 a Kunstkammer (Kunstkabinett)
Kunstkammer (Kunstkabinett) >> 5. Titelaufnahmen für das Kunstkammerinventar aus anderen Beständen >> Bestand E 11: Königliches Kabinett: Ministerium des Kirchen- und Schulwesens >> Erwerbung von Kunstgegenständen. Betr.: Abel, Faber du Faur, Gmelin, Rustige, Stirnbrand, Schiller, Thorwaldsen
1824-1840
1.) Verhandlungen um den Kauf der Gemäldesammlung des verstorbenen Minister-Residenten Abel in Paris; 1824-1827
2.) Verhandlungen um den Kauf der hinterlassenen Sammlung von Zeichnungen des in Rom verstorbenen Kupferstechers Wilhelm Friedrich Gmelin; 1825-1826
3.) Angebote an Kunstgegenständen aus Rom, vorgelegt durch Jakob Linckh aus Cannstatt: Gemälde von Claude Lorrain (1600-1682), Tizian Vecelli (1477-1576), Gaspar Toussin (1613-1675), Guercino da Cento bzw. Barbieri (1590-1666), Bronzino bzw. Angello Allori (1501-1570), Canaletto bzw. Bernhardino Bellotti, Bernardino Luini, Beato Fra Giovanni Angelico da Fiesole (1387-1455), Correggio bzw. Antonio Allegri (1490-1534), Raphael Sanzio da Urbino (1483-1520), Paulo Brill (1556-1626), Paulo Veronese bzw. Paulo Calliari (1532-1588), Othmar Elliger (geb. 1632), Tintoretto bzw. Jacopo Robusti (1512-1594), Guido Reni (1575-1642), Borgognone bzw. Fra Giacomo Courtois (1612-1676), Michelangelo Buonarotti (1474-1564), Rembrandt van Rhin (1606-1674), Giorgione da Castelfranco (1478-1511), Leandro Bassano (1557-1623), Rosa di Tivoli bzw. Philipp Roos (1655-1705), Schick, Salvatore Rosa (1615-1673), Theodor Falkenburg (1675-1721), Pordenone bzw. G. Antonio Licinio Regillo (1484-1540), Peter Graziani (um 1700), M. Pier Francesco (1621-1666), Murillo bzw. Bartholomeo Stefano (1613-1685), Andrea dell'Sarto (1488-1530), Cambiasi Luca (1527-1585), Jacob Ruydeal (1635-1681), Paris Bordone (1520-1595), Domenichino bzw. Domenico ÄZampieri (1581-1641), Dosso Dossi (gest .1558), Gicomo Bassano da Ponte (1510-1592), Gasparo Vanritelli, Horizonte bzw. Julius Franz von Bloemen (1656-1748), Carlo Maratta (1625-1713), Muziano Girolamo (1528-1592), außerdem eine antike Malerei auf Stein, antike Bildsteine, Vasen, Münzen und Figuren; 1828-1830.
4.) Erwerbungen 1835-1840
Beilagen 1-20, u.a.:
- 5.-8. Kauf der Gemäldesammlung des Geheimen Rats von Koelle; 1835-1836.
- 9. Erwerb eines Historiengemäldes von Alexander Bruckmann aus Heilbronn für die Kunstschule; 1836.
- 10.-11. Erwerb des Gemäldes "Hiob" von Eberhard von Wächter für die Kunstschule; 1836.
- 12.-15. Erwerb einer Sammlung etrurischer Vasen; 1839.
- 17. Anschaffung des Ölgemäldes "Loth auf der Flucht mit seinen Töchtern" für die öffentliche Gemäldesammlung; 1839.
- 18. Schenkung eines Gemäldes von Hetsch, die Cornelia darstellend, an die Kunstschule, durch den Stuttgarter Stadtrat; 1840.
- 19.-20. Erwerb von Gemälden von Andrea del Sarto und Tiziano Vecellio für die Sammlung der Kunstschule, 1840.
Erwerbung von Kunstgegenständen. Betr.: Abel, Faber du Faur, Gmelin, Rustige, Stirnbrand, Schiller, Thorwaldsen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.