Hermann Raffinberg und seine Ehefrau Gele, Bürger zu Frankenberg, verkaufen Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg bei Frankenberg eine Gül...
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Urk. 23, 279
Urk. 23, A II Georgenberg, Kloster
Urk. 23 Kloster Georgenberg - [ehemals: A II]
Kloster Georgenberg - [ehemals: A II] >> 1375-1399
1391 Februar 05
Ausf. Perg. S. anh. Beschr. s. [Schunder] Nr. 565.
Urkunde
Identifikation (Urkunde): Originaldatierung: Uff sente Agethen tag a. d. 1391.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann Raffinberg und seine Ehefrau Gele, Bürger zu Frankenberg, verkaufen Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg bei Frankenberg eine Gülte von 4 Pfennigen und 10 Turnosen Frankenberger Währung jährlich an Johannis im Sommer aus dem Haus in der Altstadt Frankenberg am Röddenauer (Rudener) Tor zwischen den beiden Wegen, das früher Gele Sur besessen hat und das sie von dem Kloster gekauft haben, als Besserung für ein Pfund Wachs jährlich, das der Pfarrkirche Unser-Lieben-Frau zu Frankenberg für Kerzen zustand, gegen Erlaß der 13 Pfund Heller Frankenberger Währung, die sie aus dem Haus schuldig waren. Sie haben das Haus in gutem baulichem Stand zu halten und etwaigen Schaden zu tragen. Die Gülte kann jährlich an Johannis für 13 Pfund Heller Frankenberger Währung zurückgekauft werden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Henne Raffinberg, Vater des Ausstellers, Hermann und Heinz Messerschmieds (Meßirsmeydes), Bürger zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heidenreich Spyring, Burgmann zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 568.
Vermerke (Urkunde): (Voll-) Regest: Hermann Raffinberg und seine Ehefrau Gele, Bürger zu Frankenberg, verkaufen Äbtissin und Konvent des Klosters Georgenberg bei Frankenberg eine Gülte von 4 Pfennigen und 10 Turnosen Frankenberger Währung jährlich an Johannis im Sommer aus dem Haus in der Altstadt Frankenberg am Röddenauer (Rudener) Tor zwischen den beiden Wegen, das früher Gele Sur besessen hat und das sie von dem Kloster gekauft haben, als Besserung für ein Pfund Wachs jährlich, das der Pfarrkirche Unser-Lieben-Frau zu Frankenberg für Kerzen zustand, gegen Erlaß der 13 Pfund Heller Frankenberger Währung, die sie aus dem Haus schuldig waren. Sie haben das Haus in gutem baulichem Stand zu halten und etwaigen Schaden zu tragen. Die Gülte kann jährlich an Johannis für 13 Pfund Heller Frankenberger Währung zurückgekauft werden.
Vermerke (Urkunde): Zeugen: Henne Raffinberg, Vater des Ausstellers, Hermann und Heinz Messerschmieds (Meßirsmeydes), Bürger zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Siegler: Heidenreich Spyring, Burgmann zu Frankenberg.
Vermerke (Urkunde): Druckangaben: Regest: Schunder Nr. 568.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.06.2025, 09:13 MESZ