autobiographische Aufzeichnungen
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1050 Hans Dieter Schwarze, 1050/517
1050 Hans Dieter Schwarze Hans Dieter Schwarze
Hans Dieter Schwarze >> 03. Lebensdokumente
1986
Enthält: Stichworte zu den Jahren 1946 bis 1986, u. a.: - 1946: erste Rolle im Stadttheater Münster (Schüler im "Urfaust"); - 1947: Engagements am Staatstheater Oldenburg und am Theater "Die Komödie" Lübeck; - 1949: Heirat mit Ingrid Bachér; - 1951: Empfehlung für die Gruppe 47 durch Günter Eich; - 1952: erster Gedichtband im Selbstverlag ("Quer-Summe"); - 1952-1953: Engagement am Stadttheater Essen; - 1953-1955: Dramaturg und Regisseur am WLT Castrop-Rauxel; - 1956-1958: Theater Krefeld, u. a. mit Uraufführung von "Korczak und die Kinder" von Erwin Sylvanus; - 1958-1960: Münchner Kammerspiele, u. a. mit der deutschen Erstaufführung des "Ubu" von Alfred Jarry; - 1960-1968: Regiearbeit für die Bavaria Atelier GmbH München; - 1963: Heirat mit Karin von Wangenheim; - 1965: Geburt des Sohnes Daniel; - 1967: Wahl zum Intendanten des WLT Castrop-Rauxel; - 1974: Vorvertrag für die Intendanz in Nürnberg; - 1976: Zusammenbruch und Rekonvaleszenz am Bodensee, vorzeitige Auflösung des Intendantenvertrags Nürnberg; - 1977: Regie des Hörspiels "Ein Schiff aus Papier" von Ingrid Bachér mit Karin und Daniel Wangenheim-Schwarze in den Hauptrollen; - 1978: Lesereise "Eheliche Liebesgeschichten", schwerer Unfall bei Vorbereitung für Preußenfilme in Polen; - 1980 bis 1985: selbständige Publikationen, u. a. Druckausgabe des Droste-Hörspiels "Meersburg" (1983); - 1985: Hörporträt Johann Gottfried Seume im Süddeutschen Rundfunk Stuttgart; - 1986: Regie beim Stadttheater Essen (""Die Physiker" von Friedrich Dürrenmatt) und bei den Luisenburg-Festspielen Wunsiedel (Schillers "Wallenstein"), 60. Geburtstag
Darin: Ausarbeitung von Notizen und Unterlagen zu einem Schulungskurs für Diabetiker im Evangelischen Krankenhaus Herne, 1986
Darin: Ausarbeitung von Notizen und Unterlagen zu einem Schulungskurs für Diabetiker im Evangelischen Krankenhaus Herne, 1986
Archivale
Wasserzeichen: nein
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:15 MEZ