Friedrich Böhm ("Bechaim") und seine Ehefrau Katharina, Bürger zu Ulm, haben von dem Priester und Spitalmeister Johann [Laurin] und der Bruderschaft im Heiliggeistspital zu Ulm [abgegangen, Bereich Neue Straße, Lagerbuch Nr. 261/2, 254] einen Acker in Ulm im Boden neben dem Acker der Deutschordenskommende [abgegangen, Bereich Bahnhofstraße 11-13, Bahnhofstraße 5, Parz. 281/1 und 281/3), der auf die Steingrube zieht, sowie einen Acker im Esch hinter den Ziegelstädeln neben Äckern des Sammlungsklosters ("der swesteren von Bu/e/ren") [abgegangen, Bereich Münsterbauhütte] zu lebenslänglicher Nutzung erhalten. Beide Äcker sind zehntpflichtig, ansonsten aber unbelastet. Dafür überlassen sie dem Spital einen Acker in der Gebreite, der Kessel genannt wird, und einen Acker am Söflinger ("Sefflinger") Weg bei dem Bild neben dem Spitalacker. Von jedem dieser Äcker erhält die Deutschordenskommende in Ulm 1 Weihnachtshuhn. Ansonsten sind sie unbelastet. Nach ihrer beider Tod fallen diese vier Äcker an das Spital, ohne dass ihre Erben irgendwelche Ansprüche daran geltend machen können.