Vorbeschiedstermine in Ehestreitigkeiten
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10088 Oberkonsistorium, Nr. 1869 (Zu benutzen im Hauptstaatsarchiv Dresden)
10088 Oberkonsistorium
10088 Oberkonsistorium >> 05. Kultus und Disziplin >> 05.02. Kultus >> 05.02.04. Scheidungen und sonstige Ehestreitigkeiten
1812 - 1817
Enthält: Amalie Charlotte Wild gegen Christian Gotthelf Wild, Posamentierer in Döbeln.- Widerspruch von Johanna Rosina Weber aus Strehla gegen die Heirat von Johann Gottlieb Prate mit Anna Regina Andrig aus Gröba wegen eines gemeinsamen unehelichen Kindes.- Johann Gottlob Müller aus Zissen bei Dahlen gegen Johanna Rosina Müller, verw. Voigtländer.- Johanna Regina Mann aus Merzdorf gegen Johann August Mann.- Johann Gottlob Schulze aus Oschatz gegen Johanna Sophia Schulze.- Johanna Rosina Seydler aus Oschatz gegen Friedrich Benjamin Seydler.- Johanna Rosina Risse aus Klötitz gegen Johann Gottfried Risse.- Johann Gottfried Thürmer aus Oschatz gegen Amalie Henriette Thürmer.- Verhältnis von Johanna Christiane Clauß aus Lützschnitz mit ihrem Schwager Christian Gotthelf Clauß.
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:35 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Sächsisches Staatsarchiv (Beständegliederung)
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- 01.05 Behörden und Einrichtungen der Erblande (Tektonik)
- 01.05.06 Kultus und Unterricht (Tektonik)
- Oberkonsistorium (Bestand)
- 05. Kultus und Disziplin (Gliederung)
- 05.02. Kultus (Gliederung)
- 05.02.04. Scheidungen und sonstige Ehestreitigkeiten (Gliederung)