Andreas Huber (Hueber) zu Alzhausen, Hans Stegmair zu Obereulenbach, Peter Mair zu Waselsdorf und Erhart Laushaimer (Lawshaimer) zu Mantelkirchen entscheiden Folgendes im Erbstreit zwischen Hans Holzner (Holtzner) und seiner Frau Kunigunde mit Leonhard Laushaimer zu Oberrohr und Leonhard Stainhauser zu Rohr und dessen Frau Barbara (Warbara): Hans und Kunigunde Holzner sollen das Baurecht des Hofs zu Laushaim mit samt aller Zugehörung an Leonhard Laushaimer, Leonhard Stainhauser und seine Frau Barbara abtreten. Sie müssen den nächsten Lidlohn (Gesindelohn) an Lichtmess zahlen. Als Ausgleich sollen Leonhard Laushaimer und Leonhard Stainhauser 22 Pfund Münchner Pfennig zahlen. Bei Nichteinhaltung des Spruchs wird eine Strafe von 5 Pfund fällig. S: Matthäus Gaunkofer, Richter zu Rohr
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Andreas Huber (Hueber) zu Alzhausen, Hans Stegmair zu Obereulenbach, Peter Mair zu Waselsdorf und Erhart Laushaimer (Lawshaimer) zu Mantelkirchen entscheiden Folgendes im Erbstreit zwischen Hans Holzner (Holtzner) und seiner Frau Kunigunde mit Leonhard Laushaimer zu Oberrohr und Leonhard Stainhauser zu Rohr und dessen Frau Barbara (Warbara): Hans und Kunigunde Holzner sollen das Baurecht des Hofs zu Laushaim mit samt aller Zugehörung an Leonhard Laushaimer, Leonhard Stainhauser und seine Frau Barbara abtreten. Sie müssen den nächsten Lidlohn (Gesindelohn) an Lichtmess zahlen. Als Ausgleich sollen Leonhard Laushaimer und Leonhard Stainhauser 22 Pfund Münchner Pfennig zahlen. Bei Nichteinhaltung des Spruchs wird eine Strafe von 5 Pfund fällig. S: Matthäus Gaunkofer, Richter zu Rohr
Kloster Rohr Urkunden, BayHStA, Kloster Rohr Urkunden 413
KU Rohr F 23
Kloster Rohr Urkunden
Kloster Rohr Urkunden >> Urkunden
1496 November 29
Kloster Rohr Urkunden
Perg.
Urkunden
ger
Besiegelung/Beglaubigung: S an Pergamentpressel anhängend
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: sontag vor Anndree
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1495
Monat: 11
Tag: 29
Äußere Beschreibung: 33 x 30 cm
Überlieferung: Ausf.
Sprache: dt.
Originaldatierung: sontag vor Anndree
Medium: A = Analoges Archivalie
Jahr: 1495
Monat: 11
Tag: 29
Äußere Beschreibung: 33 x 30 cm
Sturm
Gaunkofer: Matthäus, Klosterrichter zu Rohr
Hueber: Andreas von Alzhausen
Stegmair: Hans zu Obereulenbach
Mair: Peter zu Waselsdorf
Laushaimer: Erhart zu Mantelkirchen
Holzner: Hans
Holzner: Kunigunde, Frau von Hans
Laushaimer: Leonhard
Stainhauser: Leonhard
Stainhauser: Barbara, Frau Leonhard
Laushaim (abgeg. bei Rohr i.NB., Lkr. Kelheim)
Oberrohr (Gde. Rohr i.NB, Lkr. Kelheim)
Mantelkirchen (Gde. Kirchdorf, Lkr. Kelheim)
Alzhausen (Gde. Rohr i.NB., Lkr. Kelheim)
Obereulenbach (Gde. Rohr i.NB., Lkr. Kelheim)
Waselsdorf (Gde. Rohr i.NB., Lkr. Kelheim)
Rohr i.NB. (Lkr. Kelheim)
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:39 MESZ