Priorin und Konvent des Klosters Gotteszell, ihre Pfleger, Bürgermeister Paul Goldsteiner und Ratsherr Heinrich Holtzwart, und ihr Hofmeister Walther Messerer zu Gmünd beurkunden, dass sie sich, in Streitigkeiten mit den Reichserbschenken Herren Christoph und Heinrich zu Limpurg wegen ihrer Novalzehnten zu Hönig, Hinterlintal, Schlechtbach und Hohenreute durch Vermittlung von Dr. jur. Georg Rudolf Widmann, gräflich Hohenloheschen und der Reichsritterschaft in Franken, Ort Odenwalds, Rat, verglichen haben.
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Priorin und Konvent des Klosters Gotteszell, ihre Pfleger, Bürgermeister Paul Goldsteiner und Ratsherr Heinrich Holtzwart, und ihr Hofmeister Walther Messerer zu Gmünd beurkunden, dass sie sich, in Streitigkeiten mit den Reichserbschenken Herren Christoph und Heinrich zu Limpurg wegen ihrer Novalzehnten zu Hönig, Hinterlintal, Schlechtbach und Hohenreute durch Vermittlung von Dr. jur. Georg Rudolf Widmann, gräflich Hohenloheschen und der Reichsritterschaft in Franken, Ort Odenwalds, Rat, verglichen haben.
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S U 1304
B 177 S Bü 329
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 177 S Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt
Schwäbisch Gmünd, Reichsstadt >> 19. Einzelne Orte >> 19.49 Hönig mit Bittelhof
1570 Mai 18
Urkunden
Aussteller: Priorin und Konvent des Klosters Gotteszell, sowie Bürgermeister Paul Goldsteiner und Ratsherr Heinrich Holtzwart
Siegler: Priorat zu Gotteszell; Konvent zu Gotteszell; Paul Goldsteiner, Ratsherr; Heinrich Holtzwart, Ratsherr
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg. in Holzkapseln
Siegler: Priorat zu Gotteszell; Konvent zu Gotteszell; Paul Goldsteiner, Ratsherr; Heinrich Holtzwart, Ratsherr
Überlieferungsart: Ausfertigung
Siegelbeschreibung: 4 Sg. in Holzkapseln
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:38 MEZ
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