Geistliche Leitung KochWestfälische Auseinandersetzungen
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5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes), 241 Fasc. 2
241 Fasc. 1
5.1 Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes)
Sammlung Wilhelm Niemöller (Bielefelder Archiv des Kirchenkampfes) >> Westfalen
1939 - 1945
Enthält: Handschriftliches Manuskript betr. Epiphaniassynode vom 29. - 31.1.1939; Evangelisches Konsistorium an Pfr. Viering, Bielefeld, betr. Vorgehen gegen Viering wegen Ausübung kirchenregimentlicher Befugnisse, 2.3.1939 und Reaktion auf o.g. Schreiben von Präses Koch vom 8.3.1939; Ministerialdirigent Dr. Stahn, Reichskirchenministerium, an Konsistorialpräsident Dr. Thümmel, Münster, betr. Unruhe in Westfalen bei Einrichtung einer geistlichen Leitung, 21.3.1941 und Koch an Thümmel zu o.g. Vorwürfen, 2.4.1941; Korrespondenz zwischen Superintendent Kunst (Münster), Pfr. Steil (Wanne-Eickel) und Präses Koch betr. Arbeitsweise des Präses und Pfarrstellenbesetzung, 19.12.1941 - 13.4.1942; Schreiben des Evangelischen Konsistoriums an Pfr. Heilmann, Gladbeck, die Konsistorialkasse betr. Zusammenarbeit mit Evangelischem Konsistorium, Zahlungen an geistliche Leitungen etc., 14.8.1934 - 8.6.1945; Rundbrief der geistlichen Leitung, Präses Koch, darunter auch des Kirchlichen Arbeitsausschusses für die westfälischen Industriegebiete betr. Tagungsplan der Konferenz der Hilfsprediger und Vikare am 22. - 25.5.1939, Kollektenpläne, Richtlinien für kirchlichen Unterrricht, Änderungsvorschläge für Provinzialgesetz, Liste der Pfarrer der Bekennenden Kirche im Deutsche Christen-Bezirk Gelsenkirehen, Hagen, Hattingen-Witten und Herne, Berufung von Superintendent Kunst als Mitarbeiter der geistlichen Leitung, Gemeindebetreuung, Kochs Wiederaufnahme des Präsesamtes, 4.5.1939 - 24.4.1945; Rundbrief des Volksmissionarischen Amtes betr. Bildung des Kirchlichen Arbeitsausschusses für das westfälische Industriegebiet, Gewinnung von Laienkräften, Sept. 1943 - 27.6.1944; Manuskripte betr. Besprechung von Präses Koch, Pfr. Viebig, Dr. Thümmel u.a. am 18. und 25.5.1939 über Prüfungsfragen und Zusammensetzung des Evangelischen Konsistoriums; Handschriftliche Liste der westfälischen Deutsche Christen-Pfarrer, (1943 ?)
Darin: Schreiben des Evangelischen Konsistoriums der Rheinprovinz betr. Protokollbücher einer Besprechung zur Legalisierung nicht amtlich geprüfter Kandidaten in der Rheinprovinz, 11.6.1941
Darin: Schreiben des Evangelischen Konsistoriums der Rheinprovinz betr. Protokollbücher einer Besprechung zur Legalisierung nicht amtlich geprüfter Kandidaten in der Rheinprovinz, 11.6.1941
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:39 MEZ