Persönlicher und amtlicher Schriftwechsel
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3.42 Thimme, Dr. D. Hans; Präses, 88
3.42 Thimme, Dr. D. Hans; Präses Thimme, Dr. D. Hans; Präses
Thimme, Dr. D. Hans; Präses >> Korrespondenz
1927 - 1950, 1977
Enthält v.a.: Zeugnisse; Lebenslauf; Bewerbungsschreiben; Ernennungsschreiben; Hilfspredigerstelle in Siegen, 1933; Befreiung vom Predigerseminar v. 29.9.1933; Ablegung der 2. theologischen Prüfung, 1934; Ordinationsurkunde, 1934; Urkunde zum 50jährigen Bestehen der Reifeprüfung, 1977; Berufung und Einführung als Pfarrer in Spenge, Sept./Okt. 1935; Gehaltsabrechnungen; Einstellung von Strafverfahren wegen Verstoßes gegen das Heimtückegesetz, Okt. 1939 und gegen das Sammlungsgesetz als Pfarrer in Spenge, Juni 1938; Antritt als Kirchenbeamter in der EKvW, April 1947; Unstimmigkeiten in der Gemeinde Spenge, 1935; Probleme für Thimme bei Anerkennung seines 2. theologischen Examens in Münster und bei seiner Ordination durch das Konsistorium in Münster, 1934; Mitteilung über seine Eheschließung an das Konsistorium in Münster, Nov./Dez. 1935; Rückzahlung seines Studiendarlehns, 1936; Mitgliedskarte des Vereins zur Förderung der Deutschen Evangelischen Woche für 1936/37; Wahl zum Synodalassessor der Kreisgemeinde Halle, 27. Aug. 1945 und Bestätigung der Wahl vom 12. Juli 1946; Ablehnung des Angebotes, Pfarrer in Oberbeek zu werden mit Rücksicht auf die sich allmählich stabilisierende Situation in Spenge, 6. März 1936; Schwierigkeiten für Thimme und Ossenbühl, die Nachfolge von Pastor Müller in Spenge anzutreten, Aug./Sept. 1935; Ablehnung einer Pfarrstelle im Kreis Siegen, Febr. 1935 und in Dortmund, Mai 1935; Dankschreiben vom Berliner Generalsuperintendenten Krummacher an die EKvW für die Teilnahme Thimmes an der Generalkirchenvisitation im Berliner Kirchenkreis Friedrichswerder, 20.3.1950; Ablehnung eines Lehrauftrags an der Evangelisch - Theologischen Fakultät in Münster, 1. Nov. 1950; Gastkarte für die Konferenz der zerstörten evang. Kirchen Deutschlands am 22./23.5.1935 und Ausweis für die Bekenntnissynode der DEK vom 4.-6.6.1935
Akten
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:10 MEZ