Tennenbach (Bestand)
Vollständigen Titel anzeigen
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 106
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe (Archivtektonik) >> Ältere Bestände (vornehmlich aus der Zeit des Alten Reichs) >> Akten >> Kleinere geistliche Territorien >> Tennenbach
(1160-) 16. Jh. - 1805 (-1855)
Überlieferungsgeschichte
Das Zisterzienserkloster Tennenbach stand unter vorderösterreichischer Landeshoheit, der größere Teil des Grundbesitzes lag jedoch auf markgräflich-badischem Territorium. Nach der Säkularisation durch Baden im Jahr 1806 wurde das Klosterarchiv 1809 in das Provinzialarchiv in Freiburg eingeliefert, um 1840 kam es nach Karlsruhe.
Inhalt und Bewertung
Vorwiegend Akten zur Güter- und Personalverwaltung (Abtswahlen etc.) des Klosters.
Klostergeschichte: Das Kloster Tennenbach wurde zwischen 1158 und 1161 als Tochterkloster der Zisterze Frienisberg (Kanton Bern/Schweiz) im Zuge der zähringischen Rodungspolitik im Schwarzwald am Rande des altbesiedelten Breisgaus begründet. Es erhielt den Namen Porta Coeli, der sich aber gegen den älteren Flurnamen Tennenbach nicht durchsetzen konnte. 1180 unterstellte der Abt von Lützel Tennenbach der Aufsicht des Klosters Salem. Bis zum Jahr 1300 konnte die Abtei in über 300 Orten Besitz erwerben; ihre wirtschaftliche Blüte hatte sie um 1350 jedoch schon überschritten. Der Paternität des Tennenbacher Abtes unterstanden die Zisterzienserinnenklöster Günterstal bei Freiburg/Breisgau und Wonnental bei Kenzingen sowie zeitweise auch Kloster Lichtental bei Baden-Baden. Seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts übten die Markgrafen von Hachberg unangefochten die Vogtei über Tennenbach aus. Als Habsburg in der Rechtsnachfolge der Grafen von Freiburg dieses Recht beanspruchte, kam es zu Streitigkeiten, welche die Hachberger und als ihre Nachfolger die Markgrafen von Baden bis um 1460 für sich entscheiden konnten. Danach fiel die Vogtei endgültig an Österreich, der Tennenbacher Abt wurde vorderösterreichischer Landstand. Baden aber behauptete die Landeshoheit über den größten Teil des klösterlichen Grundbesitzes, auch in der nächsten Umgebung der Abtei. Die österreichische Landeshoheit endete somit an den Klostermauern, Tennenbach war eine österreichische Enklave in markgräflich-hachbergischem Gebiet geworden. Die Faszikel der Rubriken Gerichtsbarkeit (Nr.78-89), Grenzverhältnisse (Nr.110-115) und Landeshoheit (Nr.171-185) spiegeln das Bild der aus dieser territorialen Situation heraus erwachsenen Schwierigkeiten wieder. Als vorderösterreichisches Mediat überlebte Kloster Tennenbach mit erheblichen wirtschaftlichen Verlusten die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts. Zwischen 1782 und 1787 versuchte Kaiser Joseph II. im Zuge seiner Reformpolitik nach Absprache mit Markgraf Karl Friedrich, die Abtei zugunsten der Universität Freiburg zu säkularisieren. Durch einen Bittgang des Abtes Karl Caspar nach Wien und infolge der Unterstützung durch das Kloster Lilienfeld bei St. Pölten/Niederösterreich konnte dies jedoch abgewendet werden (Nr.208-211). Aufgrund der Friedensbestimmungen zu Preßburg fiel Tennenbach zusammen mit dem österreichischen Breisgau 1805 an das Kurfürstentum Baden. 1807 wurde die Abtei säkularisiert, worauf die Mehrzahl der Mönche nach Kärnten abwanderte. Den verbliebenen Mönchen setzte der badische Staat eine Pension aus. 1813/14 wurden die Abteigebäude in ein Lazarett umgewandelt; in die Klostergebäude zog für zwei Jahre das Hauptfeldspital Nr.27 ein. Danach blieben die Gebäude unbewohnt und wurden in den 1820er Jahren auf Abbruch versteigert. Die Klosterkirche wurde abgetragen und zwischen 1829 und 1839 in Freiburg als evangelische Ludwigskirche wieder aufgebaut; 1944 wurde diese bei einem Luftangriff auf Freiburg zerstört. Heute stehen in Tennenbach lediglich noch eine Kapelle sowie Teile der Wirtschaftsgebäude.
Ordnung des Klosterarchivs: Die Ordnung des alten klösterlichen Aktenarchivs - das in Kriegen mehrfach geflüchtet wurde - kannte inhaltlich keine Trennung in Generalia und Spezialia. 1780 erstellte Johann Nepomuk Hiener, von Abt Maurus beauftragt, ein zweibändiges Repertorium (GLA 68 Nr.578-579) über die Akten der Abtei, welches nach Sachbetreffen rubriziert ist. Doch schon 1793 verfaßte Johann Baptist Knobloch im Auftrag des Abtes Karl ein neues Aktenrepertorium von fünf Bänden, in dem er Hieners Klassifikation modifizierte: Die Bände I und II (GLA 68 Nr.576-577) erfassen die Akten alphabetisch nach Orten getrennt, zugleich aber auch in größeren Ortsblöcken (Klöster in K Fach III; die Vogtei Mußbach mit den ihr im Freiamt unterstellten Zinken Allmendsberg, Keppenbach, Reichenbach und Glashausen in M Fach IV und V). Für die einzelnen Orte diente der Anfangsbuchstabe als Signatur; sie erstreckten sich häufig über mehrere Fächer, die mit römischen Ziffern signiert waren. Die jeweiligen Fächer waren nach nicht benannten Sachbetreffen geordnet, ausgerichtet auf die Bedeutung der Archivalien für die Geschäftsführung und das Selbstverständnis des Klosters. Innerhalb der Sachbetreffe waren die Aktenstücke durchnummeriert.
Überlieferung und heutige Ordnung: Nach dem Anfall der Abtei an Baden wurde das Archiv im Jahre 1809 an das Oberrheinische Provinzialarchiv Freiburg abgeliefert (Nr.22). Hier und im Generallandesarchiv in Karlsruhe wurden die Akten anhand der badischen Rubrikenordnung neu klassifiziert und in mehreren Verzeichnungsschüben zu einem Pertinenzbestand Tennenbach umgebildet, der heute folgende Provenienzen enthält: Kloster Tennenbach 133 Fasz., Markgrafschaften Baden und Hachberg 33 Fasz., Vorderösterreich 32 Fasz., Behörden des Großherzogtums Baden insgesamt 26 Fasz.; bei 16 Fasz. ist die Provenienz nicht mehr feststellbar. Die 133 Faszikel Tennenbacher Provenienz finden sich vor allem in den Bänden II (Signatur "T") und III des Knobloch´schen Repertoriums; das entspricht ungefähr einem Fünftel des alten klösterlichen Aktenarchivs. Die restlichen Archivalien des Klosterbestands wurden entweder zu den Urkunden-, Band- oder Kartenbeständen des Generallandesarchivs genommen oder auf andere Pertinenzbestände - wie GLA 229 - verteilt; ein Teil wurde vermutlich auch kassiert. Die letzte Revision der Aktenregesten, Klassifikation und Vorwort besorgte der Staatsarchivreferendar Dr.Michael Diefenbacher 1983. Im Zug des Beständeausgleichs zwischen Generallandesarchiv und Staatsarchiv Freiburg wurden in den 1990er Jahren 20 Akten südbadischer Lokalprovenienz aus der Zeit nach 1806 nach Freiburg abgegeben; die Karlsruher Bestellsignaturen wurden nicht wieder belegt, die Freiburger Signaturen sind als Verweisung jeweils angegeben. Im Rahmen der Konversion älterer Findbücher in SCOPE übertrug Frau Sigrun Gees 2010 die Titelaufnahmen, die Redaktion lag bei den Unterzeichneten. Die Herstellung eines Index durch Eingabe von Deskriptoren steht noch aus. Der Index von 1983 ist der Papierfassung des aktuellen Findbuchs beigebunden. Der Bestand umfasst 3 Regalmeter in 243 Nummern. Karlsruhe, im Juli 2011 Irmgard Stamm, Konrad Krimm
Literatur: Schneider, Anton: Die ehemalige Zisterzienser-Abtei Tennenbach Porta Coeli im Breisgau, Wörishofen 1904. Moser, Josef Michael: Das Ende des Klosters Tennenbach, Emmendingen 2. Aufl. 1982. Schmid, Hermann: Die Schicksale der Zisterzienser-Abtei Tennenbach nach der Säkularisation 1806 - 1836, in: Die Ortenau 60 (1980) S. 157 - 171. Schinzinger, Fridolin: Die Lazarette der Befreiungskriege 1813-1815 im Breisgau mit besonderer Darstellung des Lazaretts in der früheren Abtei Thennenbach bei Emmendingen, Freiburg i.B. 1907. Humbach, Rainer: Von Tennenbach nach Freiburg - der erste Bau der Ludwigskirche, in: Freiburger Diözesan-Archiv 115 (1995), S. [279] - 314.
Das Zisterzienserkloster Tennenbach stand unter vorderösterreichischer Landeshoheit, der größere Teil des Grundbesitzes lag jedoch auf markgräflich-badischem Territorium. Nach der Säkularisation durch Baden im Jahr 1806 wurde das Klosterarchiv 1809 in das Provinzialarchiv in Freiburg eingeliefert, um 1840 kam es nach Karlsruhe.
Inhalt und Bewertung
Vorwiegend Akten zur Güter- und Personalverwaltung (Abtswahlen etc.) des Klosters.
Klostergeschichte: Das Kloster Tennenbach wurde zwischen 1158 und 1161 als Tochterkloster der Zisterze Frienisberg (Kanton Bern/Schweiz) im Zuge der zähringischen Rodungspolitik im Schwarzwald am Rande des altbesiedelten Breisgaus begründet. Es erhielt den Namen Porta Coeli, der sich aber gegen den älteren Flurnamen Tennenbach nicht durchsetzen konnte. 1180 unterstellte der Abt von Lützel Tennenbach der Aufsicht des Klosters Salem. Bis zum Jahr 1300 konnte die Abtei in über 300 Orten Besitz erwerben; ihre wirtschaftliche Blüte hatte sie um 1350 jedoch schon überschritten. Der Paternität des Tennenbacher Abtes unterstanden die Zisterzienserinnenklöster Günterstal bei Freiburg/Breisgau und Wonnental bei Kenzingen sowie zeitweise auch Kloster Lichtental bei Baden-Baden. Seit der 2. Hälfte des 13. Jahrhunderts übten die Markgrafen von Hachberg unangefochten die Vogtei über Tennenbach aus. Als Habsburg in der Rechtsnachfolge der Grafen von Freiburg dieses Recht beanspruchte, kam es zu Streitigkeiten, welche die Hachberger und als ihre Nachfolger die Markgrafen von Baden bis um 1460 für sich entscheiden konnten. Danach fiel die Vogtei endgültig an Österreich, der Tennenbacher Abt wurde vorderösterreichischer Landstand. Baden aber behauptete die Landeshoheit über den größten Teil des klösterlichen Grundbesitzes, auch in der nächsten Umgebung der Abtei. Die österreichische Landeshoheit endete somit an den Klostermauern, Tennenbach war eine österreichische Enklave in markgräflich-hachbergischem Gebiet geworden. Die Faszikel der Rubriken Gerichtsbarkeit (Nr.78-89), Grenzverhältnisse (Nr.110-115) und Landeshoheit (Nr.171-185) spiegeln das Bild der aus dieser territorialen Situation heraus erwachsenen Schwierigkeiten wieder. Als vorderösterreichisches Mediat überlebte Kloster Tennenbach mit erheblichen wirtschaftlichen Verlusten die Kriege des 17. und 18. Jahrhunderts. Zwischen 1782 und 1787 versuchte Kaiser Joseph II. im Zuge seiner Reformpolitik nach Absprache mit Markgraf Karl Friedrich, die Abtei zugunsten der Universität Freiburg zu säkularisieren. Durch einen Bittgang des Abtes Karl Caspar nach Wien und infolge der Unterstützung durch das Kloster Lilienfeld bei St. Pölten/Niederösterreich konnte dies jedoch abgewendet werden (Nr.208-211). Aufgrund der Friedensbestimmungen zu Preßburg fiel Tennenbach zusammen mit dem österreichischen Breisgau 1805 an das Kurfürstentum Baden. 1807 wurde die Abtei säkularisiert, worauf die Mehrzahl der Mönche nach Kärnten abwanderte. Den verbliebenen Mönchen setzte der badische Staat eine Pension aus. 1813/14 wurden die Abteigebäude in ein Lazarett umgewandelt; in die Klostergebäude zog für zwei Jahre das Hauptfeldspital Nr.27 ein. Danach blieben die Gebäude unbewohnt und wurden in den 1820er Jahren auf Abbruch versteigert. Die Klosterkirche wurde abgetragen und zwischen 1829 und 1839 in Freiburg als evangelische Ludwigskirche wieder aufgebaut; 1944 wurde diese bei einem Luftangriff auf Freiburg zerstört. Heute stehen in Tennenbach lediglich noch eine Kapelle sowie Teile der Wirtschaftsgebäude.
Ordnung des Klosterarchivs: Die Ordnung des alten klösterlichen Aktenarchivs - das in Kriegen mehrfach geflüchtet wurde - kannte inhaltlich keine Trennung in Generalia und Spezialia. 1780 erstellte Johann Nepomuk Hiener, von Abt Maurus beauftragt, ein zweibändiges Repertorium (GLA 68 Nr.578-579) über die Akten der Abtei, welches nach Sachbetreffen rubriziert ist. Doch schon 1793 verfaßte Johann Baptist Knobloch im Auftrag des Abtes Karl ein neues Aktenrepertorium von fünf Bänden, in dem er Hieners Klassifikation modifizierte: Die Bände I und II (GLA 68 Nr.576-577) erfassen die Akten alphabetisch nach Orten getrennt, zugleich aber auch in größeren Ortsblöcken (Klöster in K Fach III; die Vogtei Mußbach mit den ihr im Freiamt unterstellten Zinken Allmendsberg, Keppenbach, Reichenbach und Glashausen in M Fach IV und V). Für die einzelnen Orte diente der Anfangsbuchstabe als Signatur; sie erstreckten sich häufig über mehrere Fächer, die mit römischen Ziffern signiert waren. Die jeweiligen Fächer waren nach nicht benannten Sachbetreffen geordnet, ausgerichtet auf die Bedeutung der Archivalien für die Geschäftsführung und das Selbstverständnis des Klosters. Innerhalb der Sachbetreffe waren die Aktenstücke durchnummeriert.
Überlieferung und heutige Ordnung: Nach dem Anfall der Abtei an Baden wurde das Archiv im Jahre 1809 an das Oberrheinische Provinzialarchiv Freiburg abgeliefert (Nr.22). Hier und im Generallandesarchiv in Karlsruhe wurden die Akten anhand der badischen Rubrikenordnung neu klassifiziert und in mehreren Verzeichnungsschüben zu einem Pertinenzbestand Tennenbach umgebildet, der heute folgende Provenienzen enthält: Kloster Tennenbach 133 Fasz., Markgrafschaften Baden und Hachberg 33 Fasz., Vorderösterreich 32 Fasz., Behörden des Großherzogtums Baden insgesamt 26 Fasz.; bei 16 Fasz. ist die Provenienz nicht mehr feststellbar. Die 133 Faszikel Tennenbacher Provenienz finden sich vor allem in den Bänden II (Signatur "T") und III des Knobloch´schen Repertoriums; das entspricht ungefähr einem Fünftel des alten klösterlichen Aktenarchivs. Die restlichen Archivalien des Klosterbestands wurden entweder zu den Urkunden-, Band- oder Kartenbeständen des Generallandesarchivs genommen oder auf andere Pertinenzbestände - wie GLA 229 - verteilt; ein Teil wurde vermutlich auch kassiert. Die letzte Revision der Aktenregesten, Klassifikation und Vorwort besorgte der Staatsarchivreferendar Dr.Michael Diefenbacher 1983. Im Zug des Beständeausgleichs zwischen Generallandesarchiv und Staatsarchiv Freiburg wurden in den 1990er Jahren 20 Akten südbadischer Lokalprovenienz aus der Zeit nach 1806 nach Freiburg abgegeben; die Karlsruher Bestellsignaturen wurden nicht wieder belegt, die Freiburger Signaturen sind als Verweisung jeweils angegeben. Im Rahmen der Konversion älterer Findbücher in SCOPE übertrug Frau Sigrun Gees 2010 die Titelaufnahmen, die Redaktion lag bei den Unterzeichneten. Die Herstellung eines Index durch Eingabe von Deskriptoren steht noch aus. Der Index von 1983 ist der Papierfassung des aktuellen Findbuchs beigebunden. Der Bestand umfasst 3 Regalmeter in 243 Nummern. Karlsruhe, im Juli 2011 Irmgard Stamm, Konrad Krimm
Literatur: Schneider, Anton: Die ehemalige Zisterzienser-Abtei Tennenbach Porta Coeli im Breisgau, Wörishofen 1904. Moser, Josef Michael: Das Ende des Klosters Tennenbach, Emmendingen 2. Aufl. 1982. Schmid, Hermann: Die Schicksale der Zisterzienser-Abtei Tennenbach nach der Säkularisation 1806 - 1836, in: Die Ortenau 60 (1980) S. 157 - 171. Schinzinger, Fridolin: Die Lazarette der Befreiungskriege 1813-1815 im Breisgau mit besonderer Darstellung des Lazaretts in der früheren Abtei Thennenbach bei Emmendingen, Freiburg i.B. 1907. Humbach, Rainer: Von Tennenbach nach Freiburg - der erste Bau der Ludwigskirche, in: Freiburger Diözesan-Archiv 115 (1995), S. [279] - 314.
223 Archivalieneinheiten (Nr. 1-243)
Bestand
Schinzinger, Fridolin: Die Lazarette der Befreiungskriege 1813-1815 im Breisgau mit besonderer Darstellung des Lazaretts in der früheren Abtei Thennenbach bei Emmendingen, Freiburg i.B. 1907.
Schneider, Anton: Die ehemalige Zisterzienser-Abtei Tennenbach Porta Coeli im Breisgau, Wörishofen 1904.
Schwineköper, Berent: Das Zisterzienserkloster Tennenbach und die Herzöge von Zähringen. Ein Beitrag zur Gründungs- und Frühgeschichte des Klosters, in: Forschen und Bewahren. Das Elztäler Heimatmuseum in Waldkirch, kultur- und landesgeschichtliche Beiträge zum Elztal und zum Breisgau, hg. von Heinrich Lehmann und Willi Thoma, Waldkirch 1983, S.95-157.
Das Tennenbacher Güterbuch (1317-1341), bearb. von Max Weber, Günter Haselier, Alfons Schäfer, Hans Georg Zier, Paul Zinsmeier, Stuttgart 1969.
Schneider, Anton: Die ehemalige Zisterzienser-Abtei Tennenbach Porta Coeli im Breisgau, Wörishofen 1904.
Schwineköper, Berent: Das Zisterzienserkloster Tennenbach und die Herzöge von Zähringen. Ein Beitrag zur Gründungs- und Frühgeschichte des Klosters, in: Forschen und Bewahren. Das Elztäler Heimatmuseum in Waldkirch, kultur- und landesgeschichtliche Beiträge zum Elztal und zum Breisgau, hg. von Heinrich Lehmann und Willi Thoma, Waldkirch 1983, S.95-157.
Das Tennenbacher Güterbuch (1317-1341), bearb. von Max Weber, Günter Haselier, Alfons Schäfer, Hans Georg Zier, Paul Zinsmeier, Stuttgart 1969.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 11:03 MESZ