Mainz, 1576.10.29. (Richter Valentin Spieß). Else, Ww. Hans Schuttels und dann Klaus Gebels, macht, gesund, jedoch betagt, ihr Testament: Wegen der väterlichen Erbschaft ihrer Kinder hat sie sich vor dem gleichen Richter mit ihrem Sohne Hans am 28.1.1574 vertragen, wonach sie ihm 38 fl. 8 Albus bezahlt und außerdem 20 fl. vorgestreckt; er hat sich aber ihr gegenüber ungebührlich verhalten, weshalb sie in diesem Testament ihn ausschließt; nur die 20 fl., die sie ihm geliehen, läßt sich ihm nach. Als Erbin bestimmt sie ihre Tochter Mergen "dergestalt, daß nach ihrem Absterben sie als eine arme gehörlose und bresthafte Person mit Hilfe ihrer Freunde sich selber ihrer gemeinen Nahrung, in welcher gleichwohl auch ihr Vaterteil und dann vermög obangeregten Vertrags die 10 fl. voraus verhalten, unterziehen und als ihres rechten und wahren Eigentums gebrauchen soll und mag". Z.: Georg Beck, Wirt zum Stiefel, Bastian Sayler, Hans Rensler, Krämer, Christman von Esch, Gärtner, Niklaus Ingweiler, Bender, Hans Bleichardt, Schwarzfärber, Seifried Dorberger, Leiendecker, und Niklaus Seiler.