Vor dem Notar Joseph Thüssing erklärt Christoph(er) Busch als Vertreter der Geschwister Lette, dass dieselben durch d. Testament des Canonicus Kersting ein Kapital von 25 Rth. Conventions-Münze, lt. Obligation v. 1.5.1811 zu Last d. Leinenwebers Johann Bernard Hinsenbrock zu Wolbeck ins Hypothekenbuch eingetragen (Beilage 1), geerbt und von Sohn Johann Caspar Hinsenbrock zurückgezahlt bekommen haben unterm 29.05.1843.Anschließend erklärt Weber Johann Caspar Hinsenbrock, dass er das ehemals Canonicus Kersting schuldige Kapital an den Gasthaus-Armenfonds abtritt, von dem er o.g. Summe unter Verpfändung seines Anteils in der Petersheide erhalten hat (Beilage 2)
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Vor dem Notar Joseph Thüssing erklärt Christoph(er) Busch als Vertreter der Geschwister Lette, dass dieselben durch d. Testament des Canonicus Kersting ein Kapital von 25 Rth. Conventions-Münze, lt. Obligation v. 1.5.1811 zu Last d. Leinenwebers Johann Bernard Hinsenbrock zu Wolbeck ins Hypothekenbuch eingetragen (Beilage 1), geerbt und von Sohn Johann Caspar Hinsenbrock zurückgezahlt bekommen haben unterm 29.05.1843.Anschließend erklärt Weber Johann Caspar Hinsenbrock, dass er das ehemals Canonicus Kersting schuldige Kapital an den Gasthaus-Armenfonds abtritt, von dem er o.g. Summe unter Verpfändung seines Anteils in der Petersheide erhalten hat (Beilage 2)
GA, 28
GA Gasthaus - Arme zu Wolbeck
Gasthaus - Arme zu Wolbeck >> 1801-1900
4. September 1843, Münster
Beilage 1: Orig. Schuldurkunde Joan Bernd Hinsenbrock, Bürger und Leinen- Weber zu Wolbeck, bekennt, von dem Geistlichen Anton Joseph Kersting, zu St. Mauritz bei Münster wohnhaft, zur Abzahlung d. Kaufschillings seines Hauses Nr. 111 auf der Hoffstraße zu Wolbeck 25 Rth. Conventionsgeldes erhalten zu haben zu 1 Rth. jährl. Zinsen. Z.mit Unterschrift: Anton Gerdes, Weber zu Wolbeck, und Theodor Hermann Stratman/Straetman, Schmiedemeister zu Wolbeck Unterschrift u. Notarssiegel d. Notars Franz Joseph Zumbusch Beilage 2: Hypothekenschein v. 23.09.1843 mit Oblatensiegel des Königl. Land- und Stadt- Gerichts Münster liegt bei.
Papierurkunde, Unterschrift und Oblatensiegel d. Notars Joseph Thüssing
Archivale
Bürgen/Zeugen: Zeugen: Adolph Steffens, Privatsekretär und Clemens Fischer, Particulier
Verweis: Amt 43-E-Nr. 3
Verweis: Amt 43-E-Nr. 3
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 12:21 MEZ