Central-Ausschuss, Referat Statistik (Bestand)
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CA / Stat.
Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Zentrale und übergeordnete Organisationen >> Central-Ausschuss für Innere Mission
1919-1959
Umfassende statistische Erhebung über Vereine, Verbände, Anstalten der Inneren Mission.
Vorwort: Die Statistik-Abteilung des CA
Noch im November 1920 ging in der Geschäftsstelle des Central-Ausschusses in Berlin ein Brief des Evangelischen Reichs-Erziehungs-Verbandes ein, der den Mangel an zuverlässigen Zahlen beklagte: "… Es fehlt bisher an einer vollständigen und zuverlässigen Statistik über das große und weitverzweigte Arbeitsfeld der Inneren Mission (Verbände, Vereine, Anstalten und sonstige Einrichtungen). Der Mangel einer solchen Statistik ist bei der praktischen Arbeit fast täglich fühlbar. Wir halten es für eine wichtige Aufgabe des neuen Central-Verbandes für I.M. die fehlende Statistik zu schaffen und dauernd auf dem Laufenden zu halten." (ADW, CA 887 "Statistik allgemeines").
Die letzte umfassende Statistik hatte es 1898 zum 50jährigen Bestehen des Central-Ausschusses gegeben. Auf wiederholten Wunsch der Konferenz theologischer Berufsarbeiter der IM hatten Agenten des CA und Vereine Material in ihrem Vereinsgebiet gesammelt, zum Teil geordnet und schließlich als Jubiläumsgabe im September 1898 überreicht. Ein Jahr darauf (1899) gab die Geschäftsstelle des Central-Ausschusses für Innere Mission die "bearbeitete Statistik der Inneren Mission der deutschen evangelischen Kirche" heraus (Hg.: Central-Ausschuss für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche, Statistik der Inneren Mission der deutschen evangelischen Kirche, Berlin 1899. Bibliothekssignatur: A I 132.). Im Gegensatz zu späteren Ausführungen erscheinen hier nur die einzelnen Städte und die Anzahl der dort vorhandenen Einrichtungen. Eine separate Kurzvorstellung der Einrichtungen, Verbände und Vereine wurde dabei nicht berücksichtigt.
In späteren Jahren hatte es nur einzelne Erhebungen zu bestimmten Teilthemen gegeben.
Für 1920 gab der CA in seinen gedruckten Jahresberichten bekannt: "… Im Laufe der Jahre hat der CA einige neue Kommissionen erwählt oder die alten ergänzt. Ergänzt wurde die Kommission für Sittlichkeitsfragen, für Apologetik und Vortragswesen, neu gebildet die für Statistik und für Volksbildungsarbeit." (Der Central-Ausschuss für Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche. Zweiundsechzigster Bericht 1920, Berlin 1921. Bibliothekssignatur: A 285 - 1920, S. 10) Auf Grund dieser Mehrarbeit wurde das Büropersonal in der Geschäftsstelle aufgestockt.
Die Bildung der Statistik-Kommission wurde am 26.10.1920 beschlossen. Ihr gehörten der Präsident des CA Albert Spiecker, der 1. Direktor des CA Gerhard Füllkrug, sein Stellvertreter Johannes Steinweg, Herr Schneider vom Oberkirchenrat Berlin-Charlottenburg, Herr Beutel vom Brandenburgischen Provinzialausschuss und Johannes Thiel als Vorsitzender des Kaiserswerther Verbandes (gleichzeitig vom Haus Bethanien in Berlin-Kreuzberg) an (ADW, CA 887 "Statistik allgemeines"). Gleichzeitig wurde festgelegt, dass es sowohl eine Aufstellung der Fachverbände unter der Federführung von Gerhard Füllkrug, als auch eine geographische Statistik unter Johannes Steinwegs Leitung geben sollte. Letztere sollte nicht nur die Anstalten und Vereine, sondern alle Wohlfahrts- und Fürsorgeeinrichtungen der einzelnen Kirchengemeinden umfassen.
Die 1. Sitzung der statistischen Konferenz des CA fand am 9.12.1920 im Büro des EOK in Berlin-Charlottenburg statt (ADW, CA 887 "Statistik allgemeines".). Pastor Füllkrug wurde zum Vorsitzenden gewählt, um eine Leitung durch den CA zu gewährleisten. Hauptthema der Versammlung war das soeben neu erschienene Handbuch sozialer Einrichtungen der Caritas. Es wurde beschlossen, ein Äquivalent zu erarbeiten. Dafür sprachen mehrere Gründe:
Durch die Zusammenfassung aller Verbände, Vereine und Anstalten im Centralverband der Inneren Mission seit dem Herbst 1920 und die Neugruppierung aller Arbeitsstellen und -kreise der Inneren Mission in geographische Gruppen und Fachgruppen war eine neue, angepasste Übersicht erforderlich. Diese wurde auch nach Artikel 1d der Satzung des CA von ihm gefordert (dort heißt es: "Er soll insbesondere: … das gesamte Arbeitsgebiet der Inneren Mission statistisch erfassen und wissenschaftlich bearbeiten").
Durch diesen detaillierten internen Überblick sollte u.a. die Propagandastelle des CA die Arbeit der Inneren Mission gegenüber der Öffentlichkeit besser nachweisen und gezielter vertiefen können.
Auch das im Jahr 1923 bevorstehende 75jährige Jubiläum unterstützte dieses Vorhaben.
Am 14.12.1920 wurde auf der Sitzung des CA der Inneren Mission die Genehmigung eines Handbuches erteilt und 1922 im Wichernverlag gedruckt (Gedruckte Berichte der Sitzungen des CA der IM, Arbeitsjahr 1920, Sitzungsbericht X, Hg.: Central-Ausschuss für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche: Handbuch der Inneren Mission, Berlin 1922). Es erhob keinen Anspruch auf Vollständigkeit und beinhaltete den organisatorischen Aufbau der Inneren Mission nach der neuen Satzung des CA.
Dem entgegengesetzt sind die folgenden zwei Bücher Statistiken. Der Band von 1925 umfasst die Anstaltsarbeit oder auch Geschlossene Fürsorge. Der dritte Band von 1928 behandelt die Halboffene und Offene Fürsorge sowie die Jugendarbeit.
1929 wurde der Band von 1922 noch einmal überarbeitet und als offizieller erster Band der Trilogie herausgegeben.
Möglich wurde die ganze Arbeit durch Frau Agnes Lehmann (geb. am 28. Juni 1882 in Berlin-Steglitz), die ihren Dienst am 16. Januar 1923 antrat (ADW, CA / P II 169 Personalakte Agnes Lehmann.). Ihr wurde die Aufgabe übertragen, das Referat Statistik in der Abteilung Wohlfahrtspflege des CA aufzubauen. Diese Aufgabe erfüllte sie so gewissenhaft, dass sie 1942 die Ehrenurkunde für Berufsarbeiterinnen und Berufsarbeiter der Inneren Mission überreicht bekam. 1950 schied sie infolge eines Schlaganfalles nach 27 Arbeitsjahren beim CA aus. Am 25. Januar 1962 verstarb sie in Berlin-Steglitz.
Um einen schnellen und präzisen Überblick zu gewährleisten, wurde im Referat ein sogenanntes "Anstalts- und Vereinsarchiv" aufgebaut (65. Bericht des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche über die Jahre 1927/1930. Berlin 1931). Es bildete die Grundlage für die heutige Statistische Sammlung des CA (ADW, CA / Stat. Slg.). In Mappen wurden Zeitschriftenartikel, Jahresberichte, Prospekte, Bilder usw. der einzelnen Verbände, Vereine, Anstalten und Einrichtungen gesammelt. Der Schwerpunkt lag eindeutig bei der Geschlossenen und Halboffenen Fürsorge. Dort sind Mappen der meisten Einrichtungen mehr oder minder umfangreich vorhanden.
Neben der Sammlung wurde zeitgleich mit dem Aufbau der Kartothek der Offenen und Halboffenen Fürsorge begonnen. Dabei leisteten unter anderem die Anmeldebögen der Berufsgenossenschaft, deren Bearbeitung ebenfalls zu den Aufgaben des Referates gehörte, wertvolle Dienste (65. Bericht des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche über die Jahre 1927/1930. Berlin 1931).
Verzeichnung
1974 wurden die Akten des Referats Statistik im CA in einem Bestand zusammengeführt und ein Verzeichnis erstellt. Dieses enthielt nicht die Akten der Berufsgenossenschaft. Diese wurden dem Bestand erst 2002 hinzugefügt.
Das Vorwort wurde von Frau Friederike Mischke verfasst.
Die elektronische Erfassung mit dem Archivdatenbankprogramm AUGIAS erfolgte 2011. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch eine Klassifikation erstellt.
Berlin, den 21.02.2012
Claudia Kögler
Vorwort: Die Statistik-Abteilung des CA
Noch im November 1920 ging in der Geschäftsstelle des Central-Ausschusses in Berlin ein Brief des Evangelischen Reichs-Erziehungs-Verbandes ein, der den Mangel an zuverlässigen Zahlen beklagte: "… Es fehlt bisher an einer vollständigen und zuverlässigen Statistik über das große und weitverzweigte Arbeitsfeld der Inneren Mission (Verbände, Vereine, Anstalten und sonstige Einrichtungen). Der Mangel einer solchen Statistik ist bei der praktischen Arbeit fast täglich fühlbar. Wir halten es für eine wichtige Aufgabe des neuen Central-Verbandes für I.M. die fehlende Statistik zu schaffen und dauernd auf dem Laufenden zu halten." (ADW, CA 887 "Statistik allgemeines").
Die letzte umfassende Statistik hatte es 1898 zum 50jährigen Bestehen des Central-Ausschusses gegeben. Auf wiederholten Wunsch der Konferenz theologischer Berufsarbeiter der IM hatten Agenten des CA und Vereine Material in ihrem Vereinsgebiet gesammelt, zum Teil geordnet und schließlich als Jubiläumsgabe im September 1898 überreicht. Ein Jahr darauf (1899) gab die Geschäftsstelle des Central-Ausschusses für Innere Mission die "bearbeitete Statistik der Inneren Mission der deutschen evangelischen Kirche" heraus (Hg.: Central-Ausschuss für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche, Statistik der Inneren Mission der deutschen evangelischen Kirche, Berlin 1899. Bibliothekssignatur: A I 132.). Im Gegensatz zu späteren Ausführungen erscheinen hier nur die einzelnen Städte und die Anzahl der dort vorhandenen Einrichtungen. Eine separate Kurzvorstellung der Einrichtungen, Verbände und Vereine wurde dabei nicht berücksichtigt.
In späteren Jahren hatte es nur einzelne Erhebungen zu bestimmten Teilthemen gegeben.
Für 1920 gab der CA in seinen gedruckten Jahresberichten bekannt: "… Im Laufe der Jahre hat der CA einige neue Kommissionen erwählt oder die alten ergänzt. Ergänzt wurde die Kommission für Sittlichkeitsfragen, für Apologetik und Vortragswesen, neu gebildet die für Statistik und für Volksbildungsarbeit." (Der Central-Ausschuss für Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche. Zweiundsechzigster Bericht 1920, Berlin 1921. Bibliothekssignatur: A 285 - 1920, S. 10) Auf Grund dieser Mehrarbeit wurde das Büropersonal in der Geschäftsstelle aufgestockt.
Die Bildung der Statistik-Kommission wurde am 26.10.1920 beschlossen. Ihr gehörten der Präsident des CA Albert Spiecker, der 1. Direktor des CA Gerhard Füllkrug, sein Stellvertreter Johannes Steinweg, Herr Schneider vom Oberkirchenrat Berlin-Charlottenburg, Herr Beutel vom Brandenburgischen Provinzialausschuss und Johannes Thiel als Vorsitzender des Kaiserswerther Verbandes (gleichzeitig vom Haus Bethanien in Berlin-Kreuzberg) an (ADW, CA 887 "Statistik allgemeines"). Gleichzeitig wurde festgelegt, dass es sowohl eine Aufstellung der Fachverbände unter der Federführung von Gerhard Füllkrug, als auch eine geographische Statistik unter Johannes Steinwegs Leitung geben sollte. Letztere sollte nicht nur die Anstalten und Vereine, sondern alle Wohlfahrts- und Fürsorgeeinrichtungen der einzelnen Kirchengemeinden umfassen.
Die 1. Sitzung der statistischen Konferenz des CA fand am 9.12.1920 im Büro des EOK in Berlin-Charlottenburg statt (ADW, CA 887 "Statistik allgemeines".). Pastor Füllkrug wurde zum Vorsitzenden gewählt, um eine Leitung durch den CA zu gewährleisten. Hauptthema der Versammlung war das soeben neu erschienene Handbuch sozialer Einrichtungen der Caritas. Es wurde beschlossen, ein Äquivalent zu erarbeiten. Dafür sprachen mehrere Gründe:
Durch die Zusammenfassung aller Verbände, Vereine und Anstalten im Centralverband der Inneren Mission seit dem Herbst 1920 und die Neugruppierung aller Arbeitsstellen und -kreise der Inneren Mission in geographische Gruppen und Fachgruppen war eine neue, angepasste Übersicht erforderlich. Diese wurde auch nach Artikel 1d der Satzung des CA von ihm gefordert (dort heißt es: "Er soll insbesondere: … das gesamte Arbeitsgebiet der Inneren Mission statistisch erfassen und wissenschaftlich bearbeiten").
Durch diesen detaillierten internen Überblick sollte u.a. die Propagandastelle des CA die Arbeit der Inneren Mission gegenüber der Öffentlichkeit besser nachweisen und gezielter vertiefen können.
Auch das im Jahr 1923 bevorstehende 75jährige Jubiläum unterstützte dieses Vorhaben.
Am 14.12.1920 wurde auf der Sitzung des CA der Inneren Mission die Genehmigung eines Handbuches erteilt und 1922 im Wichernverlag gedruckt (Gedruckte Berichte der Sitzungen des CA der IM, Arbeitsjahr 1920, Sitzungsbericht X, Hg.: Central-Ausschuss für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche: Handbuch der Inneren Mission, Berlin 1922). Es erhob keinen Anspruch auf Vollständigkeit und beinhaltete den organisatorischen Aufbau der Inneren Mission nach der neuen Satzung des CA.
Dem entgegengesetzt sind die folgenden zwei Bücher Statistiken. Der Band von 1925 umfasst die Anstaltsarbeit oder auch Geschlossene Fürsorge. Der dritte Band von 1928 behandelt die Halboffene und Offene Fürsorge sowie die Jugendarbeit.
1929 wurde der Band von 1922 noch einmal überarbeitet und als offizieller erster Band der Trilogie herausgegeben.
Möglich wurde die ganze Arbeit durch Frau Agnes Lehmann (geb. am 28. Juni 1882 in Berlin-Steglitz), die ihren Dienst am 16. Januar 1923 antrat (ADW, CA / P II 169 Personalakte Agnes Lehmann.). Ihr wurde die Aufgabe übertragen, das Referat Statistik in der Abteilung Wohlfahrtspflege des CA aufzubauen. Diese Aufgabe erfüllte sie so gewissenhaft, dass sie 1942 die Ehrenurkunde für Berufsarbeiterinnen und Berufsarbeiter der Inneren Mission überreicht bekam. 1950 schied sie infolge eines Schlaganfalles nach 27 Arbeitsjahren beim CA aus. Am 25. Januar 1962 verstarb sie in Berlin-Steglitz.
Um einen schnellen und präzisen Überblick zu gewährleisten, wurde im Referat ein sogenanntes "Anstalts- und Vereinsarchiv" aufgebaut (65. Bericht des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche über die Jahre 1927/1930. Berlin 1931). Es bildete die Grundlage für die heutige Statistische Sammlung des CA (ADW, CA / Stat. Slg.). In Mappen wurden Zeitschriftenartikel, Jahresberichte, Prospekte, Bilder usw. der einzelnen Verbände, Vereine, Anstalten und Einrichtungen gesammelt. Der Schwerpunkt lag eindeutig bei der Geschlossenen und Halboffenen Fürsorge. Dort sind Mappen der meisten Einrichtungen mehr oder minder umfangreich vorhanden.
Neben der Sammlung wurde zeitgleich mit dem Aufbau der Kartothek der Offenen und Halboffenen Fürsorge begonnen. Dabei leisteten unter anderem die Anmeldebögen der Berufsgenossenschaft, deren Bearbeitung ebenfalls zu den Aufgaben des Referates gehörte, wertvolle Dienste (65. Bericht des Central-Ausschusses für die Innere Mission der deutschen evangelischen Kirche über die Jahre 1927/1930. Berlin 1931).
Verzeichnung
1974 wurden die Akten des Referats Statistik im CA in einem Bestand zusammengeführt und ein Verzeichnis erstellt. Dieses enthielt nicht die Akten der Berufsgenossenschaft. Diese wurden dem Bestand erst 2002 hinzugefügt.
Das Vorwort wurde von Frau Friederike Mischke verfasst.
Die elektronische Erfassung mit dem Archivdatenbankprogramm AUGIAS erfolgte 2011. Im Zuge dieser Arbeiten wurde auch eine Klassifikation erstellt.
Berlin, den 21.02.2012
Claudia Kögler
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST