Heinz Fröling (1917-2004), Bürgermeister (Bestand)
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N 5
Stadtarchiv Bergisch Gladbach (Archivtektonik) >> Nachlässe von Privatpersonen
1955-2004
Bestand N 5, 1955 - 2004 (16VE), Findbuch
Form und Inhalt: LebensdatenHeinz Fröling, geboren am 27.05.1917 in BergischGladbach, besuchte das dortige Progymnasium und machte 1936 sein Abitur. Nach Arbeitsdienst und Einsatz in der Wehrmacht begann er an der Technischen Hochschule in Berlin mit dem Studium der Fachrichtung "Wirtschaftsingenieur". 1946 aus dem Kriegsdienst heimgekehrt, trat Fröling am1.5.1946 als geschäftsführender Gesellschafter in das Familienunternehmen Fröling GmbH + Co.Kessel-Apparatebau ein. Zusammen mit Hans Fröling baute er den durch Bomben beschädigten Betriebwieder auf und erweiterte das Unternehmen in den folgenden Jahren kontinuierlich. 1970 verlagertedie Firma Fröling ihren Betrieb nach Untereschbach (damals noch zur Stadt Bensberg gehörig). Heinz Fröling bekleidete zahlreiche Ämter und Funktionen im Bereich der Heizungswirtschaft und Stahlblechindustrie.Der hier vorliegende Nachlassbestand beleuchtet jedoch hauptsächlich Heinz Frölings kommunalpolitisches Wirken: ZunächstStadtverordneter, war Fröling von 1963 bis zur Kommunalen Neugliederung 1975, die er selbstbefürwortete, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach und danach langjährig Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat. Am 25.05.1977 ernannte ihn der Rat der Stadt Bergisch Gladbach zum Ehrenbürger und verlieh ihm den Titel Altbürgermeister (siehe Akte G 4/1624).Fröling war Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er verstarb am 30.03.2004. Bestand Heinz Fröling hat am 22.05.1995 vier Ordner und eine weitere Akte im Juli 1995 dem Stadtarchiv zur Aufbewahrung übergeben. Von Heinz Frölings Sohn Dr. Heiner Fröling erhielt das Stadtarchiv am 13.11.2006 mehrere Ordner, die nicht nur Zeitungsausschnitte, sondern auch Fotos (Signaturen L 1/1795-1798), Redemanuskripte, Druckschriften und Schriftwechsel enthalten.Diese Unterlagen beleuchten vor allem dieTätigkeit Frölings und die Lokalpolitik in den sechziger und siebziger Jahren und ergänzen dieVerwaltungsüberlieferung um Dokumente, die die Sichtweise des gewählten Bürgermeisters widerspiegeln. Darüber hinaus übernahm das Stadtarchiv auch Festschriften der Firma Gebrüder Fröling und eine Wahlkampfdrucksache.Außerdem hat Herr Dr. Fröling dem Stadtarchiv eingerahmtes Plakat "Wie alles begann" und ein Fotoalbum zum 100-jährigen Bestehen der Firma Gebr. Fröling 1980 ausgeliehen, aus dem das Stadtarchiv Reproduktionen anfertigte (Signatur L1/1799 - 1800).Bearbeiter: Michael KrischakNovember / Dezember 2006
Form und Inhalt: LebensdatenHeinz Fröling, geboren am 27.05.1917 in BergischGladbach, besuchte das dortige Progymnasium und machte 1936 sein Abitur. Nach Arbeitsdienst und Einsatz in der Wehrmacht begann er an der Technischen Hochschule in Berlin mit dem Studium der Fachrichtung "Wirtschaftsingenieur". 1946 aus dem Kriegsdienst heimgekehrt, trat Fröling am1.5.1946 als geschäftsführender Gesellschafter in das Familienunternehmen Fröling GmbH + Co.Kessel-Apparatebau ein. Zusammen mit Hans Fröling baute er den durch Bomben beschädigten Betriebwieder auf und erweiterte das Unternehmen in den folgenden Jahren kontinuierlich. 1970 verlagertedie Firma Fröling ihren Betrieb nach Untereschbach (damals noch zur Stadt Bensberg gehörig). Heinz Fröling bekleidete zahlreiche Ämter und Funktionen im Bereich der Heizungswirtschaft und Stahlblechindustrie.Der hier vorliegende Nachlassbestand beleuchtet jedoch hauptsächlich Heinz Frölings kommunalpolitisches Wirken: ZunächstStadtverordneter, war Fröling von 1963 bis zur Kommunalen Neugliederung 1975, die er selbstbefürwortete, Bürgermeister der Stadt Bergisch Gladbach und danach langjährig Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat. Am 25.05.1977 ernannte ihn der Rat der Stadt Bergisch Gladbach zum Ehrenbürger und verlieh ihm den Titel Altbürgermeister (siehe Akte G 4/1624).Fröling war Träger des Bundesverdienstkreuzes. Er verstarb am 30.03.2004. Bestand Heinz Fröling hat am 22.05.1995 vier Ordner und eine weitere Akte im Juli 1995 dem Stadtarchiv zur Aufbewahrung übergeben. Von Heinz Frölings Sohn Dr. Heiner Fröling erhielt das Stadtarchiv am 13.11.2006 mehrere Ordner, die nicht nur Zeitungsausschnitte, sondern auch Fotos (Signaturen L 1/1795-1798), Redemanuskripte, Druckschriften und Schriftwechsel enthalten.Diese Unterlagen beleuchten vor allem dieTätigkeit Frölings und die Lokalpolitik in den sechziger und siebziger Jahren und ergänzen dieVerwaltungsüberlieferung um Dokumente, die die Sichtweise des gewählten Bürgermeisters widerspiegeln. Darüber hinaus übernahm das Stadtarchiv auch Festschriften der Firma Gebrüder Fröling und eine Wahlkampfdrucksache.Außerdem hat Herr Dr. Fröling dem Stadtarchiv eingerahmtes Plakat "Wie alles begann" und ein Fotoalbum zum 100-jährigen Bestehen der Firma Gebr. Fröling 1980 ausgeliehen, aus dem das Stadtarchiv Reproduktionen anfertigte (Signatur L1/1799 - 1800).Bearbeiter: Michael KrischakNovember / Dezember 2006
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
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Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
05.11.2025, 1:59 PM CET