Konrad VI. von Rietberg, Bischof von Münster und Administrator der Domkirche zu Osnabrück, belehnt Johann van Snetlage mit dem Zehnten und dem Hof to Derssem (Dersum) mit seinem Zubehör, Godeken Hermens Erbe to Walchem (Walchum), beide gelegen im Kirchspiel van Stenebille (Steinbild), sowie den dritten Teil des Zolls to Haren (Haren/Ema) auf Pfingsten und zu St. Martin, alle in Mannstatt, ferner mit Hülstermdinck Erbe to Hernyssen (?), mit Rayniber (?) Erbe to Dorne (Dohren), mit Segebodinck Erbe up den velsten gelegen im Kirchspiel van Herslike (Herzlake) und mit der Vredemer (Vrees [?]) Mühle im Kirchspiel van Woerlte (Werlte), welche zuvor Bode, der Vater von Hinricks Schaden verstorbener Ehefrau, als Lehen innehatte. Siegelankündigung des Ausstellers. des dinxdages na deme sundage Judica
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Konrad VI. von Rietberg, Bischof von Münster und Administrator der Domkirche zu Osnabrück, belehnt Johann van Snetlage mit dem Zehnten und dem Hof to Derssem (Dersum) mit seinem Zubehör, Godeken Hermens Erbe to Walchem (Walchum), beide gelegen im Kirchspiel van Stenebille (Steinbild), sowie den dritten Teil des Zolls to Haren (Haren/Ema) auf Pfingsten und zu St. Martin, alle in Mannstatt, ferner mit Hülstermdinck Erbe to Hernyssen (?), mit Rayniber (?) Erbe to Dorne (Dohren), mit Segebodinck Erbe up den velsten gelegen im Kirchspiel van Herslike (Herzlake) und mit der Vredemer (Vrees [?]) Mühle im Kirchspiel van Woerlte (Werlte), welche zuvor Bode, der Vater von Hinricks Schaden verstorbener Ehefrau, als Lehen innehatte. Siegelankündigung des Ausstellers. des dinxdages na deme sundage Judica
Fürstentum Münster Lehen 99 Nr. 1
B 022u Fürstbistum Münster, Lehnskammer - Urkunden
Fürstbistum Münster, Lehnskammer - Urkunden
1499 März 8
Pergament
Überlieferungsart: Original
Urkunde
Ausstellort: Münster
Siegelführer: Konrad VI. von Rietberg
Siegelführer: Konrad VI. von Rietberg
Konrad VI. von Rietberg
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
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Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
09.01.2026, 11:45 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Nordrhein-Westfalen. Abteilung Westfalen
- Landesarchiv NRW Abteilung Westfalen (Archivtektonik)
- 1. Territorien des Alten Reiches bis 1802/03 einschließlich Kirchen, Stifter, Klöster, Städte u.ä. (Tektonik)
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