K 2 - Amt für Information (Bestand)
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K 2
Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik) >> K - Einrichtungen, Werke, Vereine
1920-2008
Einleitung: Das am 1. Januar 1968 ins Leben gerufene Amt für Information, das frühere Landespressepfarramt, fungiert als Pressestelle der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Seine Aufgabenstellung an der Schnittstelle von Kirche und Gesellschaft ist eine doppelte: Einerseits soll es die publizistische Öffentlichkeit über wichtige Ereignisse des kirchlichen Lebens informieren, andererseits die kirchenleitenden Organe (insbesondere die Landessynode und den Oberkirchenrat) mit Nachrichten aus dem engeren kirchlichen und dem weiteren gesellschaftlichen Raum versorgen. Darüber hinaus ist es die Aufgabe des Amtes, die Landeskirche und ihre Organe in Presseangelegenheiten zu beraten, Kontakte zur Presse zu vermitteln und ganz allgemein die zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zu nutzen, um die Öffentlichkeit für die Landeskirche zu erreichen.
Im Rahmen seiner Tätigkeit führt das Amt für Information ein Zeitungsausschnittarchiv, erarbeitet oder beschafft Textzusammenstellungen oder Dokumentationen zu aktuellen kirchlichen Zeitfragen und betreibt eine Bild-Agentur (EBA, Evangelische Bildagentur). Als ständige Aufgaben obliegen dem Amt die Redaktion der Zeitschrift "Für Arbeit und Besinnung" und die Zusammenstellung des für den Oberkirchenrat und den Landesbischof bestimmten Pressespiegels, der Nachrichten, Berichte und Kommentare zu kirchenrelevanten Themen enthält. Regelmäßig, in der Zeitschrift "Beraten und Beschlossen", wird ferner über die Tagungen der Landessynode berichtet. Außerdem gibt das Amt zu wichtigen kirchlichen Themen Presseerklärungen, Faltblätter, Arbeitshilfen, Dokumentationen und Broschüren heraus.
Der sukzessive vom Landeskirchlichen Archiv übernommene Bestand spiegelt die breitgefächerte Aufgabenstellung des Amtes wider, jedoch nur, soweit sich diese Aufgaben thematisch auf landeskirchliche oder regionalhistorische Themenfeldern beziehen. Seinen Kern bildet das Zeitungsausschnittarchiv, das behördenintern vor allem als Informationsquelle, zur Unterrichtung der publizistischen Öffentlichkeit und als Basismaterial zur Erarbeitung der Dokumentationen benutzt wurde. Interesse verdient der Bestand vor allem, weil er Einblicke in die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit und einen raschen Überblick über die als dokumentationswürdig eingestuften Themenbereiche erlaubt.
Bei der Verzeichnung wurden große Teile des Bestandes kassiert. Über die Kassation wurde ein gesondertes Kassationsprotokoll angefertigt. Sämtliche Druckwerke wurden an die Landeskirchliche Zentralbibliothek abgegeben.
Der Bestand wurde 2009 von Claudius Kienzle erschlossen.
Im Rahmen seiner Tätigkeit führt das Amt für Information ein Zeitungsausschnittarchiv, erarbeitet oder beschafft Textzusammenstellungen oder Dokumentationen zu aktuellen kirchlichen Zeitfragen und betreibt eine Bild-Agentur (EBA, Evangelische Bildagentur). Als ständige Aufgaben obliegen dem Amt die Redaktion der Zeitschrift "Für Arbeit und Besinnung" und die Zusammenstellung des für den Oberkirchenrat und den Landesbischof bestimmten Pressespiegels, der Nachrichten, Berichte und Kommentare zu kirchenrelevanten Themen enthält. Regelmäßig, in der Zeitschrift "Beraten und Beschlossen", wird ferner über die Tagungen der Landessynode berichtet. Außerdem gibt das Amt zu wichtigen kirchlichen Themen Presseerklärungen, Faltblätter, Arbeitshilfen, Dokumentationen und Broschüren heraus.
Der sukzessive vom Landeskirchlichen Archiv übernommene Bestand spiegelt die breitgefächerte Aufgabenstellung des Amtes wider, jedoch nur, soweit sich diese Aufgaben thematisch auf landeskirchliche oder regionalhistorische Themenfeldern beziehen. Seinen Kern bildet das Zeitungsausschnittarchiv, das behördenintern vor allem als Informationsquelle, zur Unterrichtung der publizistischen Öffentlichkeit und als Basismaterial zur Erarbeitung der Dokumentationen benutzt wurde. Interesse verdient der Bestand vor allem, weil er Einblicke in die kirchliche Öffentlichkeitsarbeit und einen raschen Überblick über die als dokumentationswürdig eingestuften Themenbereiche erlaubt.
Bei der Verzeichnung wurden große Teile des Bestandes kassiert. Über die Kassation wurde ein gesondertes Kassationsprotokoll angefertigt. Sämtliche Druckwerke wurden an die Landeskirchliche Zentralbibliothek abgegeben.
Der Bestand wurde 2009 von Claudius Kienzle erschlossen.
22 lfd. m
Bestand
Amt für Information
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:05 MESZ