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Schäfereisachen, OA Heidenheim
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Enthält: Belohnung der Pferchmeister Schultheißen Rohrer und Hauff in Fleinheim, 2 Schr., 1858, 1870, Schultheiß Elser in Ochsenberg, 2 Schr., 1866, Schultheiß Klein in Schnaitheim, 1 Schr., 1871, Anwalt Spahr in Aufhausen, Gemeinderat Honold in Dettingen am Albuch, 1 Schr., 1877, Gemeinderat und Gemeindepfleger Jooß in Gerstetten, Schultheiß Müller in Brenz, 1 Schr., 1855 und Schultheiß Majer in Nattheim, 3 Schr., 1887; Beschwerde des Gemeinderats zu Oggenhausen wegen Benützung der Winterschafweide daselbst, 2 Schr., 1862-1863; Ablösung eines Schafübertriebsrechts der Gemeinde Heuchlingen auf einem Teil der Markung Ballendorf, OA Ulm, durch letztere Gemeinde, 4 Schr., 1863-1864; Strafrekurs des Bauern und Schafhalters Georg Knödler von Alfdorf, OA Welzheim, wegen Unterschleifs mit einer Wanderurkunde für Schafe und Nichtzeichnens einiger Schafe, Strafnachlaßgesuch der Schafknechte Johannes Kauterer von Oberböbingen, OA Gmünd, und Johannes Weber von Großsachsenheim, OA Vaihingen, wegen Unterschleifs mit einer Schafwanderurkunde bzw. Ungehorsams gegen eine amtliche Auflage, Qu. 1-9, 1864-1865; Ablösung des der Gemeinde Gerstetten auf dem Neuburghof zugestandenen Schafweiderechts, 1 Schr., 1865; Strafrekurs des Schäfers Karl Schmauder von Bolheim wegen unterlassener Anzeige der Schafräude, 2 Schr., 1866; Beschwerde des Gutsbesitzers Christian Zipperlen in Bibersohl, Gde. Steinheim am Albuch wegen Zuweisung der Kosten für die Untersuchung bzw. Überwachung des Heilverfahrens seiner räudekranken Schafe, 10 Schr., 1866, 1875; Strafnachlaßgesuch des Gutsbesitzers Michael Friz von Reichenhof, Gde. Lorch, und seines Schafknechts Michael Heim von Bempflingen, OA Urach, wegen Verletzung der Schafsperre, 2 Schr., 1869; Ablösung des der Gemeinde Hausen ob Lontal zustehenden Schafweiderechts, 1 Schr., 1874; Erhebung einer Gebühr für die von der Stadtgemeinde Giengen an der Brenz eingerichtete Schafwäscherei zu Gunsten der Stadtkasse, 2 Schr., 1889; Beschwerde des Schäfers Wilhelm Wolf von Knittlingen, OA Maulbronn, gegen eine Strafverfügung des Oberamts Heidenheim wegen Durchzugs mit einer Schafherde durch den Oberamtsbezirk Heidenheim ohne Genehmigung, 2 Schr., 1923.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.