Der kaiserliche Notar Konrad gen. Czwig aus Göppingen beurkundet: In seiner Gegenwart und in der gen. Zeugen hat Johannes Rosenbusch aus Langenburg (Langenberg), Kleriker des Bistums Würzburg, die Herren Konrad Virnkorn, Dekan des Landkapitels Crailsheim (Cröelsheim), Pfarrer (plebanum) in Altenmünster, Nikolaus gen. Schlump, Pfarrer (plebanum) in Dalkingen (Talkingen) im Bistum Augsburg, und Johann Wenczrich, Pfarrer (plebanum) in [Ober-]Ginsbach (Ginspach) im Bistum Würzburg, gemeinsam oder einzeln zu seinen Bevollmächtigten und Abgesandten ernannt. Sie haben Abt und Konvent zu Ellwangen im Bistum Augsburg die Urkunde über die Gunst, die ihm König Rupert in Form einer Ersten Bitte erwiesen hat, mitzuteilen, von der Pfründe Besitz zu ergreifen und für ihn den gewöhnlichen Eid zu leisten. Herr Johannes hat den Notar aufgefordert, hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente zu auszufertigen. Z.: 1) der gen. Herr Christian (Cristano), 2) Johannes Dünger, Kleriker des Bistums Würzburg
Vollständigen Titel anzeigen
Der kaiserliche Notar Konrad gen. Czwig aus Göppingen beurkundet: In seiner Gegenwart und in der gen. Zeugen hat Johannes Rosenbusch aus Langenburg (Langenberg), Kleriker des Bistums Würzburg, die Herren Konrad Virnkorn, Dekan des Landkapitels Crailsheim (Cröelsheim), Pfarrer (plebanum) in Altenmünster, Nikolaus gen. Schlump, Pfarrer (plebanum) in Dalkingen (Talkingen) im Bistum Augsburg, und Johann Wenczrich, Pfarrer (plebanum) in [Ober-]Ginsbach (Ginspach) im Bistum Würzburg, gemeinsam oder einzeln zu seinen Bevollmächtigten und Abgesandten ernannt. Sie haben Abt und Konvent zu Ellwangen im Bistum Augsburg die Urkunde über die Gunst, die ihm König Rupert in Form einer Ersten Bitte erwiesen hat, mitzuteilen, von der Pfründe Besitz zu ergreifen und für ihn den gewöhnlichen Eid zu leisten. Herr Johannes hat den Notar aufgefordert, hierüber ein oder mehrere Notariatsinstrumente zu auszufertigen. Z.: 1) der gen. Herr Christian (Cristano), 2) Johannes Dünger, Kleriker des Bistums Würzburg
Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Bü 523
RSig.: lad. 83 lra. A; Lade 83 No. 1
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg, B 397 II Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten
Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten >> 3. Angelegenheiten der Stiftsherren und des Kapitels >> 3.1 Aufnahme von Stiftsherren (und Laienbrüdern der Abtei) >> Kaiserliche erste Bitten an das Kapitel zu Ellwangen
1401 August 28
Abtei Ellwangen
1 Bü
Urkunden
Ausstellungsort: Künzelsau (ante domum cuiusdem prespiteri Cristani nominis non prebendati sed in Cönczellsav residentis Herbipolensis dy
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rv.: Procuratorium Joannis Rosenbusch de Langenberg ...
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Conradus Czwig
Besonderheiten: In Bü 523 eingeheftet.
Überlieferungsart: Ausfertigung
Vermerke: Rv.: Procuratorium Joannis Rosenbusch de Langenberg ...
Beglaubigungs- und Notarzeichen: Notariatssignet des Conradus Czwig
Besonderheiten: In Bü 523 eingeheftet.
Kaiserliche erste Bitten an das Kapitel zu Ellwangen
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
27.11.2025, 15:32 MEZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Staatsarchiv Ludwigsburg (Archivtektonik)
- Neuwürttembergische Bestände vor 1803 bzw. vor 1806/10 (Tektonik)
- Bistümer, Stifte, Klöster und Pfarreien (Tektonik)
- Ellwangen: Ältere Fürstliche Akten (Bestand)
- 3. Angelegenheiten der Stiftsherren und des Kapitels (Gliederung)
- 3.1 Aufnahme von Stiftsherren (und Laienbrüdern der Abtei) (Gliederung)
- Kaiserliche erste Bitten an das Kapitel zu Ellwangen (Archivale)