[Live-Mitschnitt der Kundgebung zur Ankunft der „Dortmund-Delegation“ in Leipzig am 11. Mai 1960]
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22044 Stadtfunk Leipzig, AV-Unterlagen der Stadt Leipzig, Nr. AV 22044-034 (Zu benutzen im Staatsarchiv Leipzig)
22044 Stadtfunk Leipzig, AV-Unterlagen der Stadt Leipzig
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1960
Enthält u. a: Sprecher der Kundgebung.- Begrüßung der Teilnehmer, des Oberbürgermeisters (OB) Walter Kresse (Oberbürgermeister in Leipzig 1959-1970) und des Rektors der Karl-Marx-Universität Prof. Dr. Georg Meier.- (00:01:00) Herr Stock (Vorsitzender des Stadtverbandes der National-Demokratischen Partei) spricht.- Begrüßung der Delegation in Leipzig.- 9. Mai 1960 Abfahrt der Delegation nach Dortmund.- Der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Dietrich Kreuning (Oberbürgermeister in Dortmund 1954-1969), lehnt den Empfang der Delegation ab.- Er bezeichnet den Besuch der Delegation als Propadanda-Aktion.- Die Aufgabe der Delegation war die Vorbereitung der Gipfel-Konferenz.- (00:05:17) Hans Neumann (Teilnehmer der Delegation) spricht.- Ziel der Reise - Gespräche zur Zusammenarbeit.- Der Oberbürgermeister der Stadt Dortmund, Dietrich Kreuning, lehnt den Empfang der Delegation ab.- Er bezeichnet den Besuch der Delegation als Propadanda-Aktion.- Die Delegation soll über die Erfahrungen in Dortmund mit den Leipziger Bürgern sprechen.- Leipziger und Dortmunder Bürger werden bald an einem Tisch sitzen.- (00:09:20) Sprecher der Kundgebung kündigt die Erklärungen von zwei Arbeitern aus Leipziger Betrieben an.- Frau Marga Walluscheck (VEB Leipziger Wollkämmerei).- Empörung über den Oberbürgermeister von Dortmund.- Wunsch, nach Erhaltung des Friedens.- Stadtrat soll Maßnahmen zur Verständigung der Städte finden.- (00:11:10) Georg Baumgärtner (Buchbinderei Schröder).- Begrüßung der Delegation.- Verständigungswille der Bevölkerung und Kampf um den Frieden.- Empörung über den Oberbürgermeister von Dortmund.- Erfolge der Delegation.- (00:13:15) OB Kresse spricht.- Dank für den Empfang.- Bemühungen zur Verständigung mit Dortmunder Bürgern.- Offizielle Ankündigung der Delegation beim OB von Dortmund.- Am 10. Mai 1960 erfuhr die Delegation aus der Presse, Westfälische Rundschau, dass der OB von Dortmund die Delegation nicht empfangen wird.- Unterstellungen - taktisches Manöver und Propaganda-Aktion.- Teilnahme an zwei Versammlungen.- Ziel war ein parterschaftliches Verhältnis.- Empörung über den OB von Dortmund.- Einladung nach Leipzig für alle Dortmunder Bürger.- (00:23:25) Sprecher der Kundgebung.- Verlesung einer Entschließung.- Abstimmung der Teilnehmer der Kundgebung.- Einstimmige Annahme der Entschließung.- (00:27:23) Leipziger OB Kresse spricht.- Die Teilnehmer der Delegation sollen mit den Leipziger Werktätigen sprechen.- Ende der Kundgebung.
AV-Medien
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
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Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
10.12.2025, 15:09 MEZ