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Verfügungen betreffend den Stadt- und Landzoll der Stadt Siegen
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 20. Stadt und Amt Siegen >> 20.1. Stadt Siegen (auch Jesuitenkolleg und Amt Siegen)
1663, 1684, 1689
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Relation des Siegener Rentmeisters Johannes Schmidt betreffend den Stadt- und Landzoll sowie die Türen und Glocken der St. Nikolai-Kirche zu Siegen (1663); Supplik der Untertanen auf dem Land wegen des neuen Zolls bei Dreisbach, Netphen, Wilnsdorf und Hardt (1663); Verfügung der evangelischen Regierung zu Siegen wegen Anrechnung der Überschüsse des dortigen Stadtzolls beim Kontingent des Fürsten Johann Franz Desideratus zu Nassau-Siegen sowie wegen des beschlagnahmten Eisens des Johann Stöcker (1684); Verordnung des Fürsten Wilhelm Moritz zu Nassau-Siegen vom 03.09.1689 wegen Verlehnung des Siegener Stadtzolls an den Mundschenk Johannes Schenck. Korrespondenten u.a.: Rentmeister Johannes Schmidt (Siegen), Mundschenk Johannes Schenck (Siegen).
10 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.