Landratsamt und Kreiskommunalverwaltung Mansfelder Gebirgskreis (Mansfeld) (Bestand)
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C 50 Mansfelder Gebirgskreis (Mansfeld) (Benutzungsort: Merseburg)
Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik) >> 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) >> 02.06. Regierung Merseburg und nachgeordnete Behörden >> 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg
1813 - 1952 (1958)
Findhilfsmittel: Findbuch (online recherchierbar)
Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg. Kreisgeschichte: Der Mansfelder Gebirgskreis wurde 1816 aus dem ehemaligen Kreisamt Ermsleben nebst Dankerode und dem kursächsischen Eislebener Kreis (ohne die zum Mansfelder Seekreis geschlagene Stadt Eisleben und ohne das Dorf Wimmelburg) gebildet. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Halle des Saaledepartements. Der Sitz des Landratsamtes war zunächst Mansfeld, von 1863 bis 1869 Hettstedt und ab 1869 wieder Mansfeld.
Bis auf geringfügige Änderungen der Kreisgrenzen in den Jahren 1861, 1876 und 1887 blieb das Kreisgebiet bis zum Jahre 1950 unverändert. Bei der Kreisreform im Jahre 1950 wurde der Mansfelder Gebirgskreis nach der Abtretung von 11 Gemeinden an die Kreise Quedlinburg und Sangerhausen mit dem Mansfelder Seekreis und dem seit 1908 bestehenden Stadtkreis Eisleben zum "Landkreis Eisleben (Mansfeld)" vereinigt.
Bestandsinformationen: Der nur zu einem geringen Teil erhaltene Bestand wurde in den Jahren 1906 und 1962 in zwei Ablieferungen aus dem Landratsamt des Mansfelder Gebirgskreises und aus dem Kreisarchiv Hettstedt in das Staatsarchiv Magdeburg übernommen. Die Ordnung wurde im Jahre 1968 abgeschlossen. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv.
Registraturbildner: Allgemeine Behördengeschichte siehe unter 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg. Kreisgeschichte: Der Mansfelder Gebirgskreis wurde 1816 aus dem ehemaligen Kreisamt Ermsleben nebst Dankerode und dem kursächsischen Eislebener Kreis (ohne die zum Mansfelder Seekreis geschlagene Stadt Eisleben und ohne das Dorf Wimmelburg) gebildet. In der französisch-westfälischen Zeit gehörte das Kreisgebiet zum Distrikt Halle des Saaledepartements. Der Sitz des Landratsamtes war zunächst Mansfeld, von 1863 bis 1869 Hettstedt und ab 1869 wieder Mansfeld.
Bis auf geringfügige Änderungen der Kreisgrenzen in den Jahren 1861, 1876 und 1887 blieb das Kreisgebiet bis zum Jahre 1950 unverändert. Bei der Kreisreform im Jahre 1950 wurde der Mansfelder Gebirgskreis nach der Abtretung von 11 Gemeinden an die Kreise Quedlinburg und Sangerhausen mit dem Mansfelder Seekreis und dem seit 1908 bestehenden Stadtkreis Eisleben zum "Landkreis Eisleben (Mansfeld)" vereinigt.
Bestandsinformationen: Der nur zu einem geringen Teil erhaltene Bestand wurde in den Jahren 1906 und 1962 in zwei Ablieferungen aus dem Landratsamt des Mansfelder Gebirgskreises und aus dem Kreisarchiv Hettstedt in das Staatsarchiv Magdeburg übernommen. Die Ordnung wurde im Jahre 1968 abgeschlossen. Mit der Einrichtung des Landesarchivs Merseburg und der Bestandsabgrenzung zwischen den Landesarchiven Magdeburg und Merseburg gelangte der Bestand im Jahre 1994 in das hiesige Archiv.
Laufmeter: 11.1
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
14.04.2025, 08:12 MESZ
Hierarchie
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- Landesarchiv Sachsen-Anhalt (Archivtektonik)
- 02. Preußische Provinz Sachsen (1816 - 1944/45) (Tektonik)
- 02.06. Regierung Merseburg und nachgeordnete Behörden (Tektonik)
- 02.06.03. Landratsämter und Kreiskommunalverwaltungen im Regierungsbezirk Merseburg (Tektonik)
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