Bischof Konrad von Speyer und Berthold, Propst zu Speyer, entscheiden die Streitigkeiten zwischen dem Kloster Allerheiligen und dem Markgrafen Hermann von Baden. Aufgrund der dem Kloster von der verstorbenen Herzogin Uta von Schauenburg und von Eberhard von Eberstein, dem verstorbenen Vater Bischof Konrads, gewährten und von Kaiser Heinrich VI. und Friedrich II. sowie König Philipp bestätigten Privilegien, besitzt der Markgraf keinerlei Recht auf die Vogtei und die Gotteshausleute zu Nußbach (Nuzbach) und auf die von der Herzogin Uta und Eberhard von Eberstein geschenkten Güter und Leute.
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Bischof Konrad von Speyer und Berthold, Propst zu Speyer, entscheiden die Streitigkeiten zwischen dem Kloster Allerheiligen und dem Markgrafen Hermann von Baden. Aufgrund der dem Kloster von der verstorbenen Herzogin Uta von Schauenburg und von Eberhard von Eberstein, dem verstorbenen Vater Bischof Konrads, gewährten und von Kaiser Heinrich VI. und Friedrich II. sowie König Philipp bestätigten Privilegien, besitzt der Markgraf keinerlei Recht auf die Vogtei und die Gotteshausleute zu Nußbach (Nuzbach) und auf die von der Herzogin Uta und Eberhard von Eberstein geschenkten Güter und Leute.
Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, {34 Nr. 837}
Konv. 36 Ansprüche
Landesarchiv Baden-Württemberg, Abt. Generallandesarchiv Karlsruhe, 34 Allerheiligen
Allerheiligen >> Spezialia badischer Orte >> Nußbach, Stadt Oberkirch, Ortenaukreis
1241 März 22
Urkunden
Überlieferungsart: Abschrift
Publiziertes Regest: Regesten Schauenburg Nr. 14.
Anmerkungen: Zwei weitere Pap. Kopien, eine begl. von Notar Koch 1757 Juli 9 (s. GLA 34 Nr. 837), die zweite undatierte Kopie stammt nach Herkunftsangabe aus dem Archiv der Freiherrn von Schauenberg (mit Datum 1246).
Publiziertes Regest: Regesten Schauenburg Nr. 14.
Anmerkungen: Zwei weitere Pap. Kopien, eine begl. von Notar Koch 1757 Juli 9 (s. GLA 34 Nr. 837), die zweite undatierte Kopie stammt nach Herkunftsangabe aus dem Archiv der Freiherrn von Schauenberg (mit Datum 1246).
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
Es gelten die Nutzungsbedingungen des Landesarchivs Baden-Württemberg.
04.04.2025, 08:14 MESZ
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