Verein zur kirchlichen Fürsorge für die Fluß- und Kanalschiffer e.V. (Bestand)
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VFFK
Archiv für Diakonie und Entwicklung (Archivtektonik) >> Sonstige Verbände und Rechtsträger
1922-1996
Der in Berlin ansässige Verein betreute Schiffer von Havel und Spree.
Einleitung schreiben.
Vorwort: Verein zur kirchlichen Fürsorge für die Fluß- und Kanalschiffer
1957
Vorsitzender: Helmut Risch Reichensteiner Weg Stellvertreter: Ernst Senf Kassenwart: Max v. Bahrfeldt
1959
Vorsitzender: Ernst Senf (Risch nach Wiesbaden) Stellvertreter: Paetzold Kassenwart: Hans-Günther Ehrich
1962
Vorsitzender: Ernst Senf Stellvertreter: Paetzold Kassenwart: Hans-Günther Ehrich
1966
Vorsitzender: Hans Wallmann Reichensteiner Weg Stellvertreter: Wilhelm Dittmann Kassenwart: Hans-Günther Ehrich
1974
Vorsitzender: Hans Wallmann Reichensteiner Weg Stellvertreter: Wilhelm Dittmann Kassenwart: Alfred Knack
1976
Vorsitzender: Hans Wallmann Reichensteiner Weg Stellvertreter: Wilhelm Dittmann Kassenwart: Alfred Knack
Auszug aus den Jahresberichten des Schiffsmissionars:
1957
Schiffermissionar ist Walter Krüger.
Der Sold wird über die Stadtsynode ausgegeben, disziplinarisch steht er unter Superintendant Petzold, kirchlich ist er zur Bartolomäusgemeinde St. Petri gehörig.
Es herrscht große Not, besonders unter den vertriebenen Flußschiffern, viele von ihnen sind zum Teil abgefrackt.
In Berlin-West leben etwa 300 Schiffer aus Berlin-Ost.
1959
Die Schiffergottesdienste finden im Behala-Casino am Westhafen und in der Stralauer Kirche statt. Die Bibelstunden werden auf den jeweiligen Kähnen auf Wasser oder in Anreinerkirchgemeinden abgehalten.
Der Schiffermissionar kümmert sich um die Verteilung von Schriften (Kalender, Gesangsbücher, Sonntagsblätter, Frohe Botschaft), hilft Rentenangelegenheiten, Arbeitsplatzbeschaffung und kämpft mit den Verwaltungssachen.
Große soziale Not herrscht weiterhin unter den Ostschiffern in Westberliner Häfen.
Statt einem Boot steht Schiffsmissionar Krüger nur ein Wagen zur Verfügung, um die Schiffer an ihren Liegeplätzen zu besuchen.
1960
Die vordringlichste Aufgabe war die Verteilung von Lebensmitteln, Kleiderspenden und Medikamenten.
1963
In einer Großaktion wurden 300 Paketsendung gepackt. Dabei erreichten die Kleidungsstücke ihren Bestimmungsort, nicht jedoch die Lebensmittel.
Seit 1943 gibt es für die Schiffergemeinde keine schwimmende Schifferkirche mehr. Die Bilder, Kruzifix, Leuchter und Abendmahlsgerät wird deshalb bei Walter Krüger aufbewahrt. Der Schiffsmissionar ist auch weiterhin mit dem Auto statt dem Boot zu seiner schwimmenden Gemeinde unterwegs. Dabei hat er sich besonders auf Schleusen und Häfen konzentriert.
Der Schiffernachwuchs ist gering.
1967
Behala Verhandlung gr. Raum u.a. Sprechstunden – teuer
event. Motorboot – teuer
stellung des Missionars
1968 2
Umbauarbeiten fangen an von kirchl. bauamt überwacht
Buchführung jetzt am Sitze des Vorsitzenden--Reichenstein
1971 2
nachfolger diakon werner schoch mit wortverkündung und sakramentsverwaltung
predigerstelle soll an benachtbarte reformationsgemeinde angeschlossen werden kirchenkreis wedding
vergütung durch berliner stadtsynodialverband
1973
2 garage von behala für 40000 zu einem großen gemeinderaum, weihnachten übergeben
unterstützung fr. burghardt musik, fr. krüger wittwe büro, hr. kuhlisch schiffsbesuche
gemeindefreizeit
1975
Eine neue Satzung wird angedacht.
Wahrscheinlich gelangten die Akten des VFFK über den ehemaligen Vorsitzenden Hans Wallmann ins Archiv des Diakonischen Werkes der EKD. Bei seinem Amtsaustritt übergab er einen Teil seiner Akten an seinen Nachfolger, der andere wurde an das Archiv abgegeben. Darunter auch die Akten des VFFK. Später kamen noch ein paar Bände aus dem Aktenbestand des ehemaligen Archivleiters Helmuth Talazko hinzu, der auch Mitglied im VFFK war.
Der Bestand wurde 2002 von Ingeborg König mit dem Archivprogramm AUGIAS elektronisch erfaßt.
Einleitung schreiben.
Vorwort: Verein zur kirchlichen Fürsorge für die Fluß- und Kanalschiffer
1957
Vorsitzender: Helmut Risch Reichensteiner Weg Stellvertreter: Ernst Senf Kassenwart: Max v. Bahrfeldt
1959
Vorsitzender: Ernst Senf (Risch nach Wiesbaden) Stellvertreter: Paetzold Kassenwart: Hans-Günther Ehrich
1962
Vorsitzender: Ernst Senf Stellvertreter: Paetzold Kassenwart: Hans-Günther Ehrich
1966
Vorsitzender: Hans Wallmann Reichensteiner Weg Stellvertreter: Wilhelm Dittmann Kassenwart: Hans-Günther Ehrich
1974
Vorsitzender: Hans Wallmann Reichensteiner Weg Stellvertreter: Wilhelm Dittmann Kassenwart: Alfred Knack
1976
Vorsitzender: Hans Wallmann Reichensteiner Weg Stellvertreter: Wilhelm Dittmann Kassenwart: Alfred Knack
Auszug aus den Jahresberichten des Schiffsmissionars:
1957
Schiffermissionar ist Walter Krüger.
Der Sold wird über die Stadtsynode ausgegeben, disziplinarisch steht er unter Superintendant Petzold, kirchlich ist er zur Bartolomäusgemeinde St. Petri gehörig.
Es herrscht große Not, besonders unter den vertriebenen Flußschiffern, viele von ihnen sind zum Teil abgefrackt.
In Berlin-West leben etwa 300 Schiffer aus Berlin-Ost.
1959
Die Schiffergottesdienste finden im Behala-Casino am Westhafen und in der Stralauer Kirche statt. Die Bibelstunden werden auf den jeweiligen Kähnen auf Wasser oder in Anreinerkirchgemeinden abgehalten.
Der Schiffermissionar kümmert sich um die Verteilung von Schriften (Kalender, Gesangsbücher, Sonntagsblätter, Frohe Botschaft), hilft Rentenangelegenheiten, Arbeitsplatzbeschaffung und kämpft mit den Verwaltungssachen.
Große soziale Not herrscht weiterhin unter den Ostschiffern in Westberliner Häfen.
Statt einem Boot steht Schiffsmissionar Krüger nur ein Wagen zur Verfügung, um die Schiffer an ihren Liegeplätzen zu besuchen.
1960
Die vordringlichste Aufgabe war die Verteilung von Lebensmitteln, Kleiderspenden und Medikamenten.
1963
In einer Großaktion wurden 300 Paketsendung gepackt. Dabei erreichten die Kleidungsstücke ihren Bestimmungsort, nicht jedoch die Lebensmittel.
Seit 1943 gibt es für die Schiffergemeinde keine schwimmende Schifferkirche mehr. Die Bilder, Kruzifix, Leuchter und Abendmahlsgerät wird deshalb bei Walter Krüger aufbewahrt. Der Schiffsmissionar ist auch weiterhin mit dem Auto statt dem Boot zu seiner schwimmenden Gemeinde unterwegs. Dabei hat er sich besonders auf Schleusen und Häfen konzentriert.
Der Schiffernachwuchs ist gering.
1967
Behala Verhandlung gr. Raum u.a. Sprechstunden – teuer
event. Motorboot – teuer
stellung des Missionars
1968 2
Umbauarbeiten fangen an von kirchl. bauamt überwacht
Buchführung jetzt am Sitze des Vorsitzenden--Reichenstein
1971 2
nachfolger diakon werner schoch mit wortverkündung und sakramentsverwaltung
predigerstelle soll an benachtbarte reformationsgemeinde angeschlossen werden kirchenkreis wedding
vergütung durch berliner stadtsynodialverband
1973
2 garage von behala für 40000 zu einem großen gemeinderaum, weihnachten übergeben
unterstützung fr. burghardt musik, fr. krüger wittwe büro, hr. kuhlisch schiffsbesuche
gemeindefreizeit
1975
Eine neue Satzung wird angedacht.
Wahrscheinlich gelangten die Akten des VFFK über den ehemaligen Vorsitzenden Hans Wallmann ins Archiv des Diakonischen Werkes der EKD. Bei seinem Amtsaustritt übergab er einen Teil seiner Akten an seinen Nachfolger, der andere wurde an das Archiv abgegeben. Darunter auch die Akten des VFFK. Später kamen noch ein paar Bände aus dem Aktenbestand des ehemaligen Archivleiters Helmuth Talazko hinzu, der auch Mitglied im VFFK war.
Der Bestand wurde 2002 von Ingeborg König mit dem Archivprogramm AUGIAS elektronisch erfaßt.
Bestand
Information on confiscated assets
Additional information
BZK no.
The Bundeszentralkartei (BZK) is the central register of the federal government and federal states for completed compensation proceedings. When a claim is entered into the BZK, a number is assigned for unique identification. This BZK number refers to a compensation claim, not to a person. If a person has made several claims (e.g. for themselves and for relatives), each claim generally has its own BZK number. Often, the file number of the respective compensation authority is used as the BZK number.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
This number is important for making an inquiry to the relevant archive.
Delict according to Nazi judicial system
Conduct that was first criminalized under National Socialism (e.g. the Treachery Act, ‘Judenbegünstigung’) or which the Nazi judiciary prosecuted more severely (e.g. high treason).
Reason for persecution
The reasons provided here are based on the wording in the reasons for persecution stated in the sources.
Role in the proceeding
‘Verfolgt’ refers to a person or organization that was persecuted under National Socialism. They could file a claim for compensation or restitution as part of the Wiedergutmachung policy. If the application was submitted by another person or organization than the persecutee (for example, their son or daughter), this other person or organization is designated as ‘antragstellend’ and their relationship to the persecutee is noted, if known. In the sources, the persecutee is sometimes referred to as ‘Geschädigter’ (aggrieved party) and the applicant as ‘Anspruchsberechtigter’(claimant).
Search in Archivportal-D
You may find additional archival material on this person or organization not related to Wiedergutmachung in the Archivportal-D.
Additional information on reason for persecution
Additional or more specific information on membership and group affiliation which were the reason for the persecution.
22.04.2025, 11:01 AM CEST