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Streitsachen der Verdener Landstände gegen den Einnehmer
Dietrich Beste wegen unbezahlter Gelder, auch wegen dessen
Forderung hinsichtlich zu wenig gelieferten
Schlachtviehs
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Streitsachen der Verdener Landstände gegen den Einnehmer
Dietrich Beste wegen unbezahlter Gelder, auch wegen dessen
Forderung hinsichtlich zu wenig gelieferten
Schlachtviehs
Enthält: - Gesuch der Verdener Stände vom 26. August 1667 um ein Zahlungsmandat an Beste wegen seiner eingegangenen Verpflichtung zur Zahlung der Gelder für die 1662 erlittenen Frostschäden (mit Anlagen: Revers Bestes vom 25. November 1662, Bescheinigung Bestes vom 11. März 1665 wegen Auslieferung des Reverses); Exceptionsschrift Bestes gegen die Verdener Stände vom 27. November 1667 (mit Anlage: Verfügung des Oberkämmerers Amund Rosenacker vom 3. Juli 1662 wegen Kürzung der Kontribution im Amt Verden), mit nachfolgender Regierungsverfügung an die Stände vom 27. September 1667 wegen Stellungnahme (siehe auch Rep. 5a Nr. 2293 (http://www.arcinsys.niedersachsen.de/arcinsys/detailAction?detailid=v7826750)) - Gesuch der Stände vom 25. Februar 1666 um Nichtbeschwerung der Einwohner des Amtes Verden mit der Forderung wegen 1657 zu wenig gelieferten Schlachtviehs (mit Anlage: Supplik der Gevollmächtigten des Amtes Verden an die Stände vom 15. Februar 1666 um Unterstützung); Regierungsverfügung und Mandat an Beste wegen Stellungnahme vom 5. März 1666; Gesuch Bestes an die Regierung vom 14. Mai 1666 um Zahlung der Forderung (mit Anlagen); Regierungsmandat an die Gogräfen und Gevollmächtigten des Amtes Verden vom 19. Mai 1666 wegen Zahlung der Forderung; Gesuch der Einwohner des Amtes Verden vom 13. Juni 1666 um Fristverlängerung zur Eingabe ihrer Gegenschrift, mit Bewilligungsbescheid der Regierung vom 26. Juni 1666
Verzeichnung
Identifikation: Nebenlaufzeit von: 1657
Identifikation: Nebenlaufzeit bis: 1665
Beste, Dietrich, Einnehmer, Verden Rosenacker, Amund, Oberkämmerer
Verden, Landstände Verden, Amt, Schlachtviehlieferung Verden, Amt, Einwohner Verden, Frostschäden
Landstände, Verdener Schlachtvieh, Lieferung, Amt Verden Frostschäden, Verden Revers, Beste, Dietrich, Einnehmer, Verden
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.