Kurfürst Friedrich I. von der Pfalz schließt mit dem Pfalzgrafen
Friedrich von Pfalz-Simmern, Grafen zu Sponheim, eine Einung auf Lebenszeit.
Sie versprechen gegenseitige Freundschaft, werden offene Feinde nicht
beherbergen und Streitigkeiten nach näher beschriebenem Verfahren friedlich
austragen. Ausgenommen von der Unterstützungspflicht werden Papst und
Kaiser, alle Kurfürsten und Herzöge von Bayern, vom Kurfürsten weiterhin die
Herzöge Karl von Burgund und Johann von Kalabrien, die Bischöfe von
Würzburg, Worms und Speyer, Landgraf Ludwig von Hessen, Graf Eberhard von
Württemberg und die Städte Straßburg, Speyer, Heilbronn und Wimpfen.
Siegelankündigungen von Kurfürst Friedrich (1) und Pfalzgraf Friedrich (2).
"Datum uf dinstag nach dem sontage Iudica" 1468. (S. 57-58 = Bl. 36, alt Bl.
XLII = Urkunde 14)