Lohmeyer, Carl Heinrich Christian; Pfarrer (Bestand)
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3.152
Landeskirchliches Archiv der Evangelischen Kirche von Westfalen (Archivtektonik) >> 07. Nachlässe
1796 - 1954
Die Zusammenstellung der Dokumente geht im Wesentlichen zurück auf Eduard Lohmeyer, einen der Söhne des Pfarrers Carl Heinrich Christian Lohmeyer (1803-1872; 1836 bis 1860 in der Kirchengemeinde Exter [heute Stadt Vlotho]) sowie Magdalene Lohmeyer, Nichte des ersteren (sie Tochter des in Levern wirkenden Pfarrers Emil Lohmeyer (1841-1916). Einige der Dokumente sind nicht im Original enthalten, sondern als Abschriften von der Hand Magdalene Lohmeyers. Die Dokumente waren ursprünglich in Containern (LOHM-01, LOHM-02 usw.) erfasst. Das entsprach dem vorgefundenen Zustand bei der Übergabe.Der Bestand wurde Wilfried Sieber von der Geschichtswerkstatt Exter von der Familie Modersohn übergeben. Das Landeskirchliche Archiv Bielefeld erhielt die Unterlagen am 10. Juni 2013 von Herrn Sieber auf Grundlage eines mit der Familie Modersohn geschlossenen Übernahmevertrages. Die Geschichtswerkstatt Exter resp. Wilfried Sieber hat die Dokumente digitalisiert und verzeichnet. Das Inhaltsverzeichnis und die Digitalisate sind gespeichert worden unter: G:\Archiv\Medien\Archivgutrepros\LkA_EKvW_3_152_Lohmeyer.Die Digitalisate wurden über einen längeren Zeitraum hinweg mit zwei Flachbett-Scannern mit unterschiedlicher Software aufgenommen. Datumsangaben sind in den weitaus meisten Fällen den Dokumenten zu entnehmen. Fehlende Angaben sind durch 00 (Tag und Monat) bzw. 0000 (Jahr) ersetzt worden. Mit der Geschichtswerkstatt Exter e. V., Pivitstraße 25, 32602 Vlotho, ist verabredet, dass sie den Bestand bzw. die Digitalisate für eigene Dokumentationszwecke frei nutzen dürfen. Die Familie Modersohn hat die Digitalisate nicht erhalten.Dr. Jens Murken, 10.6.2013
Bestand
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
05.11.2025, 14:00 MEZ