Prozess zwischen dem Franziskanerinnenkonvent und dem ev. Magistrat vor dem Landgericht Altdorf betr. Verkauf der Staigmühle und Sennerei in Mittelbiberach an die Klause durch Johann Heinrich von Braunenthal (Teil 1)
Vollständigen Titel anzeigen
F 8, Nr. 2320
F 8, Nr. 215
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach
F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach >> II. Akten >> 1. Reichsstädtische Zeit >> 1.1. Verfassung, Verfassungsstreitigkeiten, konfessionelle Konflikte >> 1.1.4. Verfassungskonflikte, konfessionelle Konflikte >> 1.1.4.6. Konflikt um den Franziskanerinnenkonvent
o.D., 1716-März 1717
Enthält v.a.:
- von Braunenthal legt seine Gründe für den Verkauf an die Klosterschwestern dar, o.D. [1716] (1); dabei der Begleitbrief an den ev. Bürgermeister Daniel Hiller vom 11. Dez. 1716 (2)
- Erklärungen von Braunenthals
- Auszüge aus den Ratsprotokollen
- Korrespondenz mit dem Ravensburger Syndikus und Kanzleiverwalter Dr. [Johann Konrad] Welz
- Bittschriften an den deutschen Kaiser und seinen Landrichter
- Mandate des Landrichters
- von Braunenthal legt seine Gründe für den Verkauf an die Klosterschwestern dar, o.D. [1716] (1); dabei der Begleitbrief an den ev. Bürgermeister Daniel Hiller vom 11. Dez. 1716 (2)
- Erklärungen von Braunenthals
- Auszüge aus den Ratsprotokollen
- Korrespondenz mit dem Ravensburger Syndikus und Kanzleiverwalter Dr. [Johann Konrad] Welz
- Bittschriften an den deutschen Kaiser und seinen Landrichter
- Mandate des Landrichters
35 Schr. (118 Bl.)
Sachakte
Der Verkauf war durch das Landgericht in Altdorf ratifiziert worden. Dagegen appellierte der ev. Magistrat erfolgreich, denn ein Appellationsprozess wurde genehmigt. Für die Evangelischen war es ein Verkauf "ad manus mortuus".
Braunenthal, Johann Heinrich von
Hiller, Daniel, ev. Bürgermeister
Welz, Johann Konrad, Dr., Syndikus in Ravensburg
Altdorf, Landgericht
Mittelbiberach
Ravensburg
Franziskanerinnenkonvent
Landgericht
Staigmühle
Sennerei
Landrichter
Syndikus
Kanzleiverwalter
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
11.08.2025, 11:19 MESZ
Hierarchie
Hierarchie Detailansicht
- Landeskirchliches Archiv Stuttgart (Archivtektonik)
- F - Dekanatsarchive (Tektonik)
- F 8 - Evangelisches Dekanatamt Biberach (Bestand)
- II. Akten (Gliederung)
- 1. Reichsstädtische Zeit (Gliederung)
- 1.1. Verfassung, Verfassungsstreitigkeiten, konfessionelle Konflikte (Gliederung)
- 1.1.4. Verfassungskonflikte, konfessionelle Konflikte (Gliederung)
- 1.1.4.6. Konflikt um den Franziskanerinnenkonvent (Gliederung)