Vor Schultheiß, und Schöffen zu Nierstein ("Nerstein") übergeben "Dyle Rode" u.s. Fr. "Rilint" von Dexheim ("Deckissheim") 8 Morgen Land zu Dexheim ("Deckissheim"), Erbe seiner Ganerben, den Kartäusern auf St. Michaelsberg zu einem Seelgerät für sich und ihre Freunde. Güterbeschreibung: "Uff dem Stuppelvelde" gegen Friesenheim ("Frisenheim") an dem "Seidenwege neben der Reidein (?) hube" 1 Zweitel; bei "Eyten Brümger" (?) 1 Viertel, -ziehen über den "Hundengraben"; 1 Morgen zu "Winkelssgewandin". - Auf dem andern Feld "Krangissberg": 1 1/2 Morgen neben "Weben" (?), 1 Morgen daselbst neben "Gotzemanne"; am Guntersblumer Weg ("an dem Gunderssblumen wege") 1 1/2 Morgen. Prior Peter verleiht den Eheleuten zu Leibgeding den Hof zu Dexheim ("Deckysheim") mit diesen acht Morgen und drei Mannsmorgen Wiesen gegenüber "Rodebach" (Angrenzer: Herr "Herbort Fierer") und 1 Drittel Mannsmad (an demselben und "Dyle" zur Kannen). Der Hof giltet zwischen den Frauentagen 40 Malter Korn Wormser Maß auf drei Meilen rheinauf- und -abwärts oder zu Dexheim ("Deckyssheim"). Die Eheleute zinsen ferner in des Königs Kelterei zu Nierstein 5 "firntzel" Korn, 7 1/2 Schillinge Heller, 15 1/2 "menseschen siebin", 2 Maß Wein "Karliss-Maß" und 2 Hühner. Instandhaltungsklausel. Die Eheleute dürfen in diesem ersten Jahr das Stroh der letzten Ernte für ihr Vieh verwenden. Die Kartäuser sollen auf dem Hof an Inventar finden: 2 Pferde, 2 Wagen, 2 Pflüge und 1 Karren, alles beschlagen, wie das Kloster es auf dem Hof zurückgelassen hat; dieses Inventar ist auf 12 Pfd. geschätzt. S.: Schultheiß und Schöffen zu Nierstein. "1343 an dem nehsten mandage nach dem achtzenden dage."

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