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Beitreibung von Strafgeldern durch eine Hüttenkommission im katholischen Landesteil Nassau-Siegens
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Fürstentum Siegen, Landesarchiv - Akten >> 10. Verwaltung der katholischen und evangelischen Landesteile >> 10.1. Siegen - Katholischer Landesteil
1724-1727
Enthaeltvermerke: Enthält u.a.: Überprüfung der herrschaftlichen Einnahmen und Eintreibung von Strafgeldern von den Hammerschmieden und Maßenbläsern zu Siegen für rückständige Gebühren; Auflistung der Bußgelder des Johann Ebert Schütte; Notarielle Beglaubigung über die Beitreibung von Strafgeldern durch eine Hütten(bestrafungs)kommission für das Überhütten der Eisenhütten in Nassau-Siegen (1727); Suppliken der bevollmächtigten Deputierten des katholischen Teils des Fürstentums Nassau-Siegen an Rat Ambrosius Franz Graf von Virmont in Bonn; Protokoll über die Vernehmung von Vertretern der Eisenhütten in Nassau-Siegen auf dem schloss zu Siegen (11.04.1726); Protokolle der Hüttenkommission des katholischen Landesteils Nassau-Siegens vom 23.05.-09.07.1727; Suppliken der Hüttengewerken an die Hüttenkommission wegen erfolgter Nach- bzw. Überhüttung (1727). Korrespondenten u.a.: Aktuar W. Hartmann, Gabriel Ignatz Joseph von Merle, Notar Johann Thomas Keyser.
100 Bl.
Sachakte
Angaben zum entzogenen Vermögen
Sonstige Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgte Person“ meint eine Person, die einen Entschädigungsanspruch für einen Schaden durch NS-Verfolgung geltend machte. Wenn der Antrag nicht von der verfolgten Person selbst, sondern von einer anderen Person gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ angegeben und ihre Beziehung zur verfolgten Person, soweit vorhanden, vermerkt. In den Quellen wird die verfolgte Person mitunter als „Geschädigter“, die antragstellende Person als „Anspruchsberechtigter“ bezeichnet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.