Die Geschworenen Matthäus Abele und Michael Glaser sowie die übrigen Meister des Weißgerberhandwerks in Ulm stellen Konrad Maier von Ulm auf dessen Bitten hin einen Lehrbrief aus. Dieser hat nach Aussage des Weißgerbers und Ulmer Bürgers Johann Christoph Brenkardt bei ihm fünf Jahre lang das Weißgerberhandwerk erlernt und sich dabei als fleißiger und gehorsamer Lehrjunge erwiesen.
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Die Geschworenen Matthäus Abele und Michael Glaser sowie die übrigen Meister des Weißgerberhandwerks in Ulm stellen Konrad Maier von Ulm auf dessen Bitten hin einen Lehrbrief aus. Dieser hat nach Aussage des Weißgerbers und Ulmer Bürgers Johann Christoph Brenkardt bei ihm fünf Jahre lang das Weißgerberhandwerk erlernt und sich dabei als fleißiger und gehorsamer Lehrjunge erwiesen.
A Urk., 5049
A 1536
2599 / 1
2599 / 1
A Urk. A Urkunden
A Urkunden
1765 September 6.
Archivale
Sprache: Deutsch
Aussteller: Geschworene und Meister des Weißgerberhandwerks in Ulm
Siegler: Hieronimus Eitel Schermar, Johann Georg Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] und Albrecht Daniel Wick, Altbürgermeister, Mitglieder des geheimen Rats, Oberrichter, Herrschafts- und Hospitalpfleger, Religionsherren sowie Gewerbe- und Handwerksdeputierte der Stadt Ulm, mit dem Amtssiegel des Handwerksamts der Stadt auf Bitte der Aussteller
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend; verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Nach einer Bleistiftnotiz auf der Rückseite am 23.7.1943 von Anton Fischer, Kunstantiquariat München 2, Theresienstr. 140. erworben.
Datum: Der geben ist den 6ten september, 1765.
Aussteller: Geschworene und Meister des Weißgerberhandwerks in Ulm
Siegler: Hieronimus Eitel Schermar, Johann Georg Seutter von Lötzen [Letten Stadt Kempten] und Albrecht Daniel Wick, Altbürgermeister, Mitglieder des geheimen Rats, Oberrichter, Herrschafts- und Hospitalpfleger, Religionsherren sowie Gewerbe- und Handwerksdeputierte der Stadt Ulm, mit dem Amtssiegel des Handwerksamts der Stadt auf Bitte der Aussteller
Überlieferung: Orig.
Beschreibstoff: Perg.
Siegelbefund: Ursprünglich an Pergamentstreifen anhängend; verloren
Rückvermerke: Inhaltsangabe (18. Jh.)
Anmerkungen: Nach einer Bleistiftnotiz auf der Rückseite am 23.7.1943 von Anton Fischer, Kunstantiquariat München 2, Theresienstr. 140. erworben.
Datum: Der geben ist den 6ten september, 1765.
Angaben zum entzogenen Vermögen
Weitere Angaben
BZK-Nr.
Die Bundeszentralkartei (BZK) ist das zentrale Register des Bundes und der Länder zu den durchgeführten Entschädigungsverfahren. Bei der Aufnahme eines Verfahrens in die BZK wurde zur eindeutigen Identifizierung eine Nummer vergeben. Diese BZK-Nummer bezieht sich nicht auf eine Person, sondern auf ein Entschädigungsverfahren: Hat eine Person mehrere Ansprüche geltend gemacht (z.B. für sich selbst und für Angehörige), liegt im Normalfall für jedes Verfahren eine eigene BZK-Nummer vor. Häufig wurde als BZK-Nr. schlicht das Aktenzeichen der jeweiligen Entschädigungsbehörde übernommen.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Diese Nummer ist für eine Anfrage im entsprechenden Archiv wichtig.
Delikt nach NS-Justiz
Handlungen, die im Nationalsozialismus überhaupt erst kriminalisiert wurden (z.B. Heimtückegesetz, "Judenbegünstigung") oder die die NS-Justiz in verschärftem Maß verfolgte (z.B. Hochverrat).
Verfolgungsgrund
Die hier angegebenen Gründe orientieren sich am Wortlaut der in den Quellen genannten Verfolgungsgründe.
Rolle im Verfahren
„Verfolgt“ meint eine Person oder Organisation, die im Nationalsozialismus verfolgt wurde. Sie konnte im Rahmen der Wiedergutmachung Entschädigung oder Rückerstattung beantragen. Wenn der Antrag nicht von dem oder der Verfolgten selbst, sondern von einer anderen Person (zum Beispiel dem Sohn oder der Tochter) oder einer Organisation gestellt wurde, so wird diese als „antragstellend“ bezeichnet und ihre Beziehung zu dem oder der Verfolgten soweit bekannt vermerkt. In den Quellen wird für die Verfolgten auch der Begriff „Geschädigte“ und für die Antragstellenden der Begriff „Anspruchsberechtigte“ verwendet.
Suche im Archivportal-D
Weitere Archivalien zu dieser Person oder Organisation über die Wiedergutmachung hinaus können Sie eventuell im Archivportal-D finden.
Nähere Angaben zum Verfolgungsgrund
Ergänzende oder spezifischere Angaben zu Mitgliedschaft, Gruppenzugehörigkeit bzw. Gruppenzuschreibung, die Anlass für die Verfolgung war.
03.04.2025, 13:15 MESZ
Namensnennung - Nicht kommerziell - Keine Bearbeitungen 4.0 International